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Professor Eulalias Lexikon von A-Z

Prof. Eulalia, unsere Gastprofessorin für Flugtechnik und Weisheitslehre, erklärt schulische Begriffe.
eulalias

A

Abendgymnasium

Der ideale Ort für nachtaktive Menschen. Als Eule kenne ich mich mit der Weisheit aus. Abendschüler suchen einen Mittelweg zwischen Bildung und Ausbildung. Echte Überflieger.

Absolventen

Das sind Leute, die unsere Schule erfolgreich abgeschlossen haben. Viele fanden diese Schule so toll, dass sie sie finanziell unterstützen. Das macht der Absolventenverband. Nach dem Motto: Wer bekommt, gibt auch zurück – super!

Administrator

Der kümmert sich um Termine und Tabellen, Stundenplan und Supplierplan und und und. Wer die Reifeprüfung ablegen will, muss sich an ihn wenden.

 

B

Bibliothek

Ein sehr tierfreundlicher Ort: Leseratten, Bücherwürmer. Auf alle Fälle einer der gemütlichsten Orte der Schule. Man kann auch von der eigenen Couch aus Bücher suchen!

 

Buchungen

Haben nichts mit Geld zu tun. Am Ende des Semesters, spätestens zu Beginn des nächsten, entscheidet man sich, welche Gegenstände man als Nächstes abschließen ( = buchen) will. Nicht zu viel auf einmal, nichts, was sich zu sehr überschneidet. Buchungsende ist am Freitag der ersten Semesterwoche!

D

Direktorin

Das ist die Frau mit der offenen Tür. Sie führt erste Gespräche und kümmert sich um die Organisation, um die Lehrer und und und.

E

Einstufungsprüfung

Fehlende Module holt man normalerweise im Quereinsteiger-Semester nach. Ist man dennoch in einer höheren Modulgruppe und es fehlen Module, die in unteren Semestern vorgesehen sind, kann es Einstufungsprüfungen geben. Ein Fall für den STUKO. Die EP ist nur einmal wiederholbar, dann muss das Modul besucht werden.

E-Learning

Sprich: „Ilörning“. Lernen am Computer statt mit dem Lehrer. Aber eigentlich versteckt sich hinter den Links und Arbeitsaufgaben ein Lehrer, der das schülergerechte Menü auf unsere Lernplattform Moodle ins Netz gestellt hat. Auch der Mailkontakt zu den Lehrern fällt unter E-Learning.

I

Ilörning

siehe E-Learning

Individualphase

ist, wenn Studierende des Fernunterrichts daheim die Bücher und Skripten durcharbeiten, Arbeitsaufträge erfüllen. Wer gerne selbstständig arbeitet, findet das beflügelnd.

K

Kolloquium

Das ist eine Prüfung. Mündlich. Oder mündlich und schriftlich. Das macht man, wenn man ein Modul nicht positiv abgeschlossen hat. Die Note steht dann auf dem nächsten Zeugnis.

Kosten

Keine Ahnung. Ich glaub’, das gibt’s an unserem Abendgym gar nicht…

M

Modul

Ist ähnlich wie ein Lego-Baustein. Jedes Fach besteht aus mehreren Modulen. Die muss man normalerweise nacheinander belegen. Wenn man ein Modul nicht schafft, versucht man’s im nächsten Semester wieder – denn Sitzenbleiben gibt es bei uns nicht!

Modulgruppe

Da es im Modulsystem keine Klassen mehr gibt, werden Studierende zu Modulgruppen zusammengefasst.

Modulprüfung

Das ist etwas für Studierende auf der Überholspur, die ein Modul vorziehen wollen. Wer gute Argumente hat, warum er keinen Unterricht braucht (z.B. Auslandsaufenthalte, berufliche Vorkenntnisse), kann schriftlich darum ansuchen. Vorsicht: Es gibt keine Wiederholung der Prüfung.

Moodle

Ist eine E-Learning-Plattform im Internet. Moodle braucht man vor allem im Fernkurs, weil viele Unterrichtsmaterialien dort abgespeichert sind. Moodle bietet auch Termin-Informationen.

N

Nachschularbeiten

Wer dienstlich verhindert oder krank ist, legt eine Bestätigung vor und kann an den Nachschularbeitsterminen in der vorletzten Schulwoche teilnehmen. Mir persönlich ist der erste Anflug lieber…

Nicht beurteilt

Eine Note, die es an anderen Schulen kaum gibt. Wer selten da ist, bekommt keine Note, wird also „n.b.“

Normalunterricht

Ganz normal – jeden Tag Unterricht, das heißt jeden Abend, von Montag bis Freitag.

R

Raucher

Man findet sie beim Seiteneingang in der Herrenstraße – dort gibt’s nämlich einen Aschenbecher. Im 19. Jh. war in der Herrenstraße das Tabakamt. Diese Tradition wollen manche aufrecht erhalten.

Reifeprüfung

Ein anderes Wort für Matura. Das Ziel aller Anwesenden.

S

Schulbücher

Die bekommt man, wenn man ein Fach gebucht hat. Kostenlos. Wo gibt’s denn so was?!

Sekretärin

Die kenn ich! Immer freundlich, hilfsbereit. Die gute Seele des Hauses sozusagen.

Semester

Am Abendgymnasium vergeht die Zeit schneller. Ein Semester entspricht inhaltlich etwa einem Schuljahr an der Tagesschule. Das Wintersemester dauert von September bis Februar. Das Sommersemester von Februar bis Anfang Juli.

Sozialphase

Ist, wenn sich Studierende des Fernunterrichts in der Schule treffen, um gemeinsam zu lernen.

Stammtisch

Sehr empfehlenswert, wenn man die anderen Nachteulen kennen lernen will: Tipps einholen, austauschen, lästern, Ideen finden…

Studierende

Keine Schüler, keine Studenten. Also Erwachsene, die in die Schule gehen. Gut gegendert, finde ich.

STUKO

Der Studienkoordinator. Er oder sie betreut eine Gruppe von Studierenden bei den Buchungen, erkundigt sich nach dem Studienerfolg, gibt bei Bedarf Tipps. Den wird man kaum los – er begleitet einen vom Anfang bis zur Reifeprüfung. So etwas Ähnliches wie ein Klassenvorstand.

STUKO-Gruppe

Das sind alle Studierenden, die einem STUKO zugeteilt sind. Sie sehen einander zumindest zu Semesterbeginn und bei der Zeugnisverteilung.

Supplierplan

Ganz wichtig, wenn man nicht umsonst in die Schule kommen will – auch wenn’s gratis ist. Da steht drin, ob eine Stunde ausfällt, ein anderer Lehrer unterrichtet usw.
Meine Flugstunden entfallen nie, möchte ich festhalten.