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Projekte & Events

Miteinander zu feiern, miteinander außerhalb des Schulgebäudes etwas zu erleben und zu entdecken, Zeit miteinander zu verbringen – das sind willkommene Abwechslungen vom schulischen Alltag, aber neben Beruf, Familie und Schule meist gar nicht so einfach im Terminkalender unterzubringen. Umso mehr freuen wir uns, wenn uns wieder einmal eine Unternehmung gelungen ist!

Aktuell

 

Punschstand am 6.12.19

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2. Auflage. Hoho - Besuch vom Nikolo.

 
Kalt? Ein warmer Punsch kann helfen: Apfel, Quitte, Beeren und – psst! Eierlikör. Mit oder teilweise ohne %.
Einsam? Manchmal möchte man es nicht glauben, dass es am Abendgymnasium 30 Lehrende und 600 Studierende gibt, aber am 6.12. waren (fast) alle da. Und sogar treue Absolvent_innen wurden gesichtet. 
In den Pausen, vor, nach oder während dem Unterricht gab es die Möglichkeit, sich im Schulhof zu treffen, zu plaudern, Kolleg_innen kennen zu lernen.
Unsere Direktorin, Frau Andrea Etzlstorfer sowie unsere Sekretärin, Frau Maria Allerstorfer, nahmen sich ebenfalls Zeit, die gute Stimmung drinnen durch die Hochstimmung draußen noch zu steigern.
Ein herzliches Danke dem Organisationsteam, allen voran Maria-Luise Walser als Initiatorin des Events, den Helfer_innen aus der Studierendenvertretung und allen anderen fleißigen Händen.
Danke auch dem Schulwart, Herrn Steiner, der trotz Urlaub eingesprungen ist.
Dass sogar der Nikolaus am 6.12., dem Nikolaustag, den Weg zu uns in die Schule gefunden hat, war eine besondere Überraschung. Er lobte und beschenkte all die eifrigen Studierenden. Manch einer durfte sogar den Bischofsstab halten – Kinderträume wurden wahr. Den Quittenpunsch schätzte unser Ehrengast übrigens besonders. 
Jetzt ist kurze Feierpause, wir lernen noch für die letzten Schularbeiten und Tests in diesem Jahr, bevor wir uns am 20.12. bei der Weihnachtsfeier wiedersehen.

Den Punschstand haben wir genossen,
auf die Gemeinschaft angestoßen.
Bestrahlt von hundert Lichterketten
Traf man all die netten
Studierenden und
Frierenden.
(J. W .v. Goethe)

NEU (Fotos), LAS (Text)

Musikalische Entführung aus dem Abendgymnasium

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Ein Musiktheaterbesuch im Fach Musikerziehung mit Studenten der fünf Musik-Modulgruppen fand am 23. November 2019 im Neuen Haus am Linzer Volksgarten statt.
Das Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart wird mit einem zeitgenössischeren Zugriff auf das Werk inszeniert. Eine Inszenierung, die uns herausfordert, Frauen und Männer des 21. Jahrhunderts. Sie setzt bei den beiden Frauenfiguren, bei Konstanze und Blonde an, und nicht beim Titel des Werkes.
Die beiden sind eigensinnig, unabhängig und wollen nicht länger zum „schwachen Geschlecht“ gehören. Das Thema Gleichberechtigung zieht sich wie ein roter Faden durch diese Singspiel- Inszenierung. Die menschlichen Eigenschaften im Sinne der „Aufklärung“, nämlich Güte, Humanität, Toleranz und Glaubensstärke, werden – gebunden an das Libretto und die Musik –  in dieser Inszenierung klar umgesetzt. Also Eigenschaften, die man schon den „Orientalen“ in Theater und Oper ab 1750 zugestand. Exotik und Erotik in Verbindung mit dem orientalischen Lokalkolorit zeigte zum Beispiel die Szene, in der Konstanze durch Bassa Selim an einen Sessel gefesselt wurde – allerdings in sehr mitteleuropäischer Interpretation. Das Bühnenbild und die Kleidung waren eher minimalistisch angelegt.
Konstanze, versetzt ins Jahr 1911, ist eine Filmemacherin und Reisende, die in die Fußstapfen von z.B. Mary Pickford tritt. Sie ist hingerissen vom Orient und filmt die Wüste, ihre Völker und Landschaften. Aber ihre Reise wird, wie wir wissen, unterbrochen. Gemeinsam mit Blonde und ihrem Kameraden Pedrillo wird sie gefangen und landet im Palast des Bassa Selim, der sich über beide Ohren in sie verliebt. Selim:  Der Renegat und Gouverneur, ein Mann, der zerrissen ist zwischen Orient und Okzident. Die Erzählung setzt dreizehn Jahre später ein und  beginnt mit einem Treffen Konstanzes und Bassa Selims in Wiener Café Central. Hier beginnen die beiden über ihre Vergangenheit und über ihre Gefühle zueinander zu reflektieren.
Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ hat im deutschen Sprachraum eine besondere Ausnahmestellung und gilt als Meisterwerk des Singspiels. Der Komponist nahm, um das exotische Milieu zu schildern, Anregungen aus der Musik der berittenen Janitscharen- Kapellen mit ihren großen und kleinen Trommeln, ihren Schellenbäumen, Triangeln, Becken, Holzbläsern und Trompeten auf. Von den türkischen Instrumenten und Musikformen war im 18. Jahrhundert ein bedeutender Einfluss auf die Militärmusiken vieler europäischer Armeen, unter anderem auch auf die des Kaisers, ausgegangen. Alla-turca-Musik war auch für Gluck und Haydn nicht neu, wie zahlreiche Beispiele beweisen.

Van Hercke, Karin (2019): Zur Inszenierung, in: Programmheft, Die Entführung aus dem Serail, 9-10:  
„Das Werk setzt sich aus Interaktionen von Individuen zusammen, die einander lieben, sich in einem Zustand der Verwirrung befinden, einander verraten, sich bekämpfen, einander suchen, unsicher vor Entscheidungen stehen und dem Tod ins Auge sehen. Sie sind keine Archetypen oder Marionetten, sondern Natur, komplexe menschliche Wesen. Mozarts Melodien und Ensembles drücken ihre Seelenzustände, Zweifel, Liebesgefühle und inneren Verfasstheiten aus. Die spezifischen Konstellationen ihrer individuellen Gemütszustände führen zu entsprechenden Handlungen und Äußerungen. Das Ganze spielt an einem jenseitigen, fantastischen Ort, in einer Umgebung, in der alles möglich scheint.“
Link zum Landestheater inkl. Photos

KRL (Text, Fotos)

Biobliofix

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Fixes Programm in der Schulbibliothek

 
Seit diesem Semester gibt es das Bibliotheksprogramm nicht mehr auf Anfrage, sondern zu fixen Terminen. Manche haben schon den Aushang entdeckt.
Jeweils freitags von 16-17 Uhr werden Lernunterstützung, VWA-Hilfe oder Peer-Review-Möglichkeiten angeboten. Buchtipps gibt es es natürlich immer, ebenso gutes Licht und Wärme.
Impressionen zu den Terminen folgen.
Vorerst „Entraînez-vous“ – eine Einheit zur Wiederholung französischer Verben und der Terminkalender.

LAS (Text, Fotos)

Schreibwerkstatt - VWAs

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VWA in Begleitung schreiben

 
In diesem Wintersemester haben die ersten Studierenden mit ihrer VWA begonnen. Es gibt keine andere Schule, an der das Verfassen der VWA so intensiv begleitet wird.
Neben einem auf die VWA abgestimmten Informatikunterricht gibt es eigene VWA-Module, in denen der Grundstein des wissenschaftlichen Arbeitens gelegt wird. 
Jeder Betreuungslehrer verfügt über das an unserer Schule eigens für unsere Studierenden entwickelte VWA-Logbuch, das alle Beteiligten unterstützt und Orientierung bietet.
Seit dem WS19/20 gibt es zudem die unverbindliche Übung VWAs – die Schreibwerkstatt – wo von der Themenfindung über den Erwartungshorizont bis zum konkreten Verfassen einzelner Textpassagen all jenen Möglichkeit zum Austausch geboten wird, denen das Schreiben nicht in den Schoß gefallen ist.
Aber seien Sie sich sicher: Schreiben lässt sich lernen, Blockaden lassen sich abbauen und Hürden kann man überwinden.
Alles auf schreibende Weise, versteht sich.

LAS & WIT (Text & Fotos)

Gut - besser - City Night Run

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Beste Ergebnisse für unsere Läufer und Läuferinnen!

 
Am diesjährigen City Night Run nahmen 19 Lehrkräfte und Studierende teil. Besonders gute Plätze gab es unter den Junioren.
Bei den Damen die Plätze 8, 9 und 12 mit Esther Holzapfel, Julia Eickhoff und Svenja Reisner.
Bei den Herren die Plätze 3, 6, 10 und 12 mit Jonathan Ortner auf dem Stockerl, Florian Bacsik, Arsalan Kordooni und Lyon Pol.
Die drei besten Zeiten unter den Studierenden erreichten bei den Damen Laura Maria Solé (27:51), Dagmar Indinger (28:18) und Mirjam Reisinger (28:48).
Bei den Herren: Jonathan Ortner (19:29), Rupert Horner (21:20) und Florian Bacsik (24:16).
Ein Dank – allen, die mitgelaufen sind.
Ein Dank – allen, die die Läufer auf der Fanmeile unterstützt haben.
Ein Dank – unserem Sponsor, dem Absolventenverband.

LAS (Text, Fotos)

Lehrer - kommen und gehen

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Veränderungen im Lehrkörper

 

Mag. Helen Brauner-Salfinger war viele Jahre eine äußerst beliebte Englisch- und Geschichtslehrerin und eine sehr fröhliche und gesellige Kollegin. Danke für die schönen Jahre! Genieße die Pension mit Familie, Garten, Stift und Pinsel und einer Tasse Tee daheim oder beim Bären.
Dr. Peter Freudenthaler war einige Jahre als Biologie- und Chemielehrer bei uns. Auch ihn werden wir sehr vermissen. (Deine Radtouren dürfen gerne auch zur Spittelwiese führen.)
Elisabeth Jakob ist zurück an ihre Schule in Wels gegangen.
Dafür gibt es mit Annemarie Brückl eine neue Biologie- und Chemielehrerin, Margarethe Voggeneder ist mit ein paar EnglischStunden wieder da – wir freuen uns.
Und wer es noch nicht mitbekommen hat: Im letzten Jahr gab es zwei Namensänderungen: Frau Enzenhofer heißt nun Wittner, Frau Brandl heißt jetzt Pfeiffer.

LAS (Text)

Sommerseminar 2019

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Zwischen Bildung und Information - 62 Lehrer_innen aus ganz Österreich trafen sich von 7.7. bis 10.7. 2019 in Linz

 
Ein kurzer Rückblick auf das Sommerseminar 2019 in Linz


Das Linzer Sommerseminar 2019 stand unter dem Motto „Bild & Form – Zwischen Bildung und Information“ und wurde von Marion Lasinger und Maria-Luise Walser organisiert.
Von den insgesamt 62 Teilnehmern waren 30 aus Salzburg, Villach/Klagenfurt, Wien, Graz und Innsbruck.
Am Sonntag Abend wurden die Gäste von einem Linzer Team im Jägermayrhof, einem Seminarhotel der Arbeiterkammer, empfangen.

Das Büffet hatten Lehrer des Linz-Teams selbst zubereitet – ein optischer und kulinarischer Hochgenuss. Das leichte Nieseln hielt die Gäste nicht davon ab, mit Blick auf das abendliche Linz auf der Terrasse zu sitzen. Einer kurzer Spaziergang zur Franz-Josephs-Warte und ein Blick auf die Donau sowie das Mühlviertel ließen den Abend ausklingen.

Die Gäste erhielten ein Begrüßungssackerl in Gelb, der Leitfarbe des Seminars. Es enthielt einen Beitrag zur Geschmacksbildung, nämlich ein Glas selbst gemachte Marillenmarmelade sowie eine frankierte Postkarte, mit der man jemanden durch ein Bild von seinem Aufenthalt in Linz informieren konnte.
Jeder Gast fand in seinem Zimmer eine Gute-Nacht-Geschichte mit motivierenden Inputs vor.
MONTAG VORMITTAG
Am Montag eröffnete die Direktorin des Linzer Abendgymnasiums die Veranstaltung im „Entwicklungsraum“. Bildungsdirektor Dr. Alfred Klampfer hielt die Eröffnungsrede, in der er auf eine Studie einging, der zufolge Lernende umso glücklicher und zufriedener sind, je öfter es eine Bezugsperson gibt, die sie im Lernprozess unterstützt.
Marion Lasinger führte mit dem Bild der „Zaunreiterin“ ins Thema ein. Anschaulich unterrichten heißt durch Bilder sprechen, nicht mit Bildern. Bilder ermöglichen Erinnerung und damit erfolgreiches Lernen. Wir wollen jungen Menschen den Weg zur Bildung öffnen, begeistern, faszinieren.
Faszinieren heißt, wenn man in ein etymologisches Wörterbuch blickt, „behexen“. Die Hexe geht zurück auf das althochdeutsche Wort „hagazussa“, Zaunreiterin. Vom Lattenzaun ist nur ein Teil, der Hexenbesen, übrig geblieben. Die Zaunreiterin sitzt auf dem Zaun, mit einem Bein in der Realität, in unserer eingezäunten, beschränkten Welt, mit dem anderen jedoch in der Welt der Zauberei, des Zaubers, der Verwunderung.

Nach einem Programmüberblick durch Maria-Luise Walser hielt Dr. Robert Pfaller, Professor für Philosophie an der Kunstuniversität Linz, seinen Eröffnungsvortrag zum Thema „Erwachsenes Sprechen“.
Bei seiner Vorstellung wurde auf die „negative Leistung der Philosophie“ hingewiesen. Die Philosophie kann für einen leeren Kopf sorgen und Platz für neue Sichtweisen machen. Dr. Pfallers einstündiger Vortrag fasste alle wesentlichen Aussagen seines Werks „Erwachsenensprache“ zusammen.
Die Forderung nach Selbstverantwortung und Mündigkeit in einer zunehmend auf Befindlichkeiten fokussierten, infantilisierten, neoliberalen, postmodernen Gesellschaft, in der die Kultur des Opfers herrscht und nicht mehr die einer aufgeklärten Gesellschaft angemessene Kultur der Würde, ließ alle aufhorchen.
In diesen Zusammenhang stellte er eine zunehmende Genussfeindlichkeit, die so weit geht, dass man dem anderen sein Glück nicht mehr gönnt. Genussfähigkeit, positives Framing und Mündigkeit machen den Erwachsenen aus.
Eine halbe Stunde lang widmete Herr Dr. Pfaller sich der Diskussion. Wir merken uns die Antwort auf die Frage, wie man erkennt, dass man Teil eines Apparats geworden ist: Wenn nicht der Apparat uns braucht, sondern wir den Apparat. Übersetzt: Ein Lehrer, der ohne die Schule nicht mehr sein kann, ist Teil des Systems geworden.
FOTOS FOLGEN
Während das Lehrerteam des Abendgymnasiums Linz das „Speed-Dataing“, nämliche digitale Hilfsmittel für den Unterricht, im Foyer vorbereitete, teilten die Organisatorinnen „Ipads“ aus.
Ein kleiner Hieb der Hexen mit dem Zaunpfahl. Die digitale Revolution im Klassenzimmer kann nur mit korrekter Ausstattung durchgeführt werden, was im Alltag nicht unbedingt der Fall ist. 40 Kunststofftafeln, die in Frankreich im Volksschulbereich eingesetzt werden, wurden verteilt, WLAN-Verbindung wurde „eingerichtet“, ein Foto vom Sitznachbarn „geschossen“ und schließlich wurde ein Feedback zum Vortrag von Dr. Pfaller eingeholt und auf der „Festplatte“ abgelegt. Danke, Christa Kaissl, für den Import der Tafeln.
Die Kaffeepause war im Foyer mit einem digitalen Spaziergang verbunden, der regen Zuspruch fand. Manche Tools waren bekannt, andere weckten Interesse. Vorgestellt wurde das Recherche-Tool „getpocket“, mit dem man Dokumente sammeln und offline lesen kann, durch Corina Stelzl-Rockenschaub und Roland Eckerstorfer; der Orthografietrainer, mit dem man als Klasse oder Einzelperson Rechtschreibung trainieren kann, durch Lore Ebner; der Onlineexambuilder, mit dem man ansprechende digitale Prüfungen erstellen kann, durch Julia Brandl, „audacity“ und „soundcloud„, mit denen man Podcasts gestalten und veröffentlichen kann, durch Johanna Wittner, Imoox, also Onlinekurse für Erwachsene, durch Malu Walser; der URL-Shortener zum Verkürzen von Quellenangaben durch Gabi Bruner und das spielerische Wiederholungstool „Kahoot“ durch Marina Neudorfer.
Austausch, anregende Fachgespräche in entspannter Atmosphäre.
Danke allen Kolleg_innen.

MONTAG NACHMITTAG
Nach der Mittagspause fanden drei Workshops statt, von denen zwei besucht werden konnten.
Mag. Robert Hübner, Bildkünstler und Universitätslehrer an der Kunstuniversität Linz, brachte uns anhand eines VW T1 (Bulli) zum Nachdenken über mögliche Zugänge zu einem uns fachfremden Thema. Der Physiker behandelt den Motor, der Historiker die Entwicklung der Automarke, der Germanist kennt Roadmovies. Also: keine Scheu vor VWA-Themen, die vordergründig nichts mit unserem Fachbereich zu tun haben. „Lasst uns Bildungsjockeys sein!“
Anhand von Pieter Bruegels Gemälde „Landschaft mit Sturz des Ikarus“ testete Robert Hübner unsere Wahrnehmung und Beschreibungsfähigkeit. Bevor wir in die Tiefe gehen, interpretieren, ist es notwendig, sich einen Überblick zu verschaffen, zu beschreiben. Wer das Bild aktiv wahrnehmen und beschreiben kann, ist nicht weniger gebildet als der, der sofort den Ikarus samt zugrundeliegendem Mythos erkennt. „Bildungsferne Schichten gibt es nicht!“
Mag. Katrin Hagenbeck, die schon vor vier Jahren bei uns war, machte in ihrem Stimmbildungs-Workshop „gute Stimmung durch gute Stimme„. Sie erklärte, wie durch die entsprechende Kopfhaltung mehr Stimmvolumen entsteht.
Dr. Constanze Spieß, Sprachwissenschaftlerin an der Universität Graz,  widmete sich dem Thema „Bildlich gesprochen. Wie Metaphern Wissen schaffen“. Anhand der Begriffe „Festung“ und „Flüchtlingsflut“ erklärte sie den Zusammenhang zwischen unserer Wortwahl und unserem Denken. Anhand mehrerer Textdokumente wurden auch Nicht-Deutschlehrer dazu angehalten, die Wortwahl in Zeitungsartikeln zu beobachten.
Im zweiten Teil wurden wurde uns die Arbeit mit Datenbanken, konkret dem www.dwds.de (Deutsches Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache) nähergebracht, mit dessen Hilfe man die Häufigkeit und das chronologische Auftreten von Wörtern anhand von Bubbles erkennen kann sowie Zugang zu einem Textkorpus  erhält. Weitere Zugänge bieten apa, DeReKo und für österreichische Zeitungen ids.
MONTAG ABEND
Nach dem Abendessen fand ein Spieleabend statt. Spielen ist gemeinsames Tun, Austausch, Entdeckung von Neuem. Besonderen Anklang fand die Tarock-Runde. Eine Gruppe machte sich noch einmal auf den Weg zur nun geöffneten Franz-Josephs-Warte, dann ging es mit Maria-Luise Walser zum Planeten-Weg mit Ausführungen zu Johannes Kepler.

DIENSTAG VORMITTAG
Die im Jägermayrhof untergebrachten Gäste begaben sich um 9 Uhr auf den Weg ins Tal. Als kompetente Fremdenführerin fungierte Maria-Luise Walser, weitere Kolleginnen übernahmen den Shuttledienst für die, die morgens noch nicht wandern wollten. Der Kontrast zwischen Berg und Tal sowie der Blick über die Stadt wurden von den Gästen sehr geschätzt.
Das Programm am Dienstag fand im Schulgebäude, Spittelwiese 14, statt. Der andere „Austragungsort“ wurde als abwechslungsreich empfunden.
Johanna Wittner empfing die Gäste mit einer anlässlich der 90-Jahr-Feier des Linzer Abendgymnasiums mit Studierenden produzierten Klanginstallation zum Thema „Bildung“.
Marion Lasinger stellte das „Spiralcurriculum“ vor, eine Methode zur „Verhütung des VWA-Desasters“. Ziel ist es, möglich oft, vor allem aber in den unterschiedlichen Gegenständen, Methoden zum Einsatz zu bringen, die die Studierenden zum Verfassen einer VWA befähigen: Fragen stellen, Register und Inhaltsverzeichnisse bewusst benutzen,  Texte strukturieren, Quellen vergleichen, Cluster, Soziogramme und Mindmaps erstellen, Texte kürzen, zitieren, Grafiken verbalisieren usw.
Das Spiralcurriculum soll den Studierenden von Anfang an die Sicherheit vermitteln, gut auf das Verfassen der VWA vorbereitet zu sein.
Die Zeichnung von Christoph Niemann zum Thema Schreibblockade kam gut an: Sie zeigt einen Mann vor einer hohen Mauer, der die gute Idee hat, nicht über die Mauer zu klettern, auf der sich zudem ein Stacheldraht befindet. Er geht einfach außen vorbei. Mit Leichtigkeit. Schreiben soll „federleicht“ sein.
Dem kommt auch das Bild der Spirale entgegen. Nicht gerade, schnell, direkt, sondern außen herum, mit Wiederholungen. Sie erinnert an den von Winston Churchill geprägten Begriff des „corkscrew thinking“.
Während der Kaffeepause (Danke Susanna Kral und Maria Allerstorfer) stellten zahlreiche Kolleg_innen das Konzept des „Vorwissenschaffens“ im Festsaal an einzelnen Stationen vor.
Danke für die Mithilfe: Christa Kaissl, Malu Walser, Thorsten Mayr, Corina Stelzl-Rockenschaub, Susanna Kral, Klaus Wiesinger, Brigitte Kraml, Waltraud Buchmayr, Clemens Harrer, Marina Neudorfer, Marion Lasinger und Anna-Maria Klaghofer als IT-Schutzengel.

Im Anschluss trafen sich diverse ARGEs, um letzte Infos auf den Punkt zu bringen. Manche nutzten die bleibende Zeit für eine Dombesichtigung, einen kurzen Einkaufsbummel oder einen Kaffee mit unserem nächsten Gast.
Das Mittagessen fand in der „Stadtliebe“ statt. Schöner Arkadenhof, Sonne, gute Laune.

Um 14 Uhr trug Frau Dr. Corinna Szakmary, Germanistin und Lektorin an der Universität Graz, ihre Ideen zu einem VWA-vorbereitenden Schreibworkshop vor: „Wie bringen wir unser Wissen in Form?“
Da das sachliche Schreiben keiner der im Deutschunterricht vorgesehenen Schreibformen entspricht, werden Studierende das Angebot einer VWA-begleitenden „Schreibwerkstatt“ hoffentlich annehmen. Für VWA-Betreuer stellte Frau Szakmary hilfreiche Anleitungen zur Bewertung von Texten bereit, zum Beispiel durch die konsequente Verwendung von Schlüsselbegriffen.
Um 17:30 bestiegen wir gemeinsam mit Mitgliedern des Absolventenverbandes das „Walross“ und fuhren Richtung Winterhafen.
Der Absolventenverband sponserte nicht nur den Vortrag von Herrn Pfaller, sondern übernahm auch die Kosten für den Schiffsausflug. Danke!
Das Walross ist ein Bar-Schiff. Alle in einem Boot auf den in der Sonne glänzenden Donauwellen. Dann ist, wie Eichendorff sagt, „alles, alles gut“.
Wieder war Zeit für Gespräche. Bildung ist Begegnung.
Der Abend endete für die meisten im „Bruckner’s“, einem im Brucknerhaus befindlichen Restaurant mit Donaublick. Auch hier gab es viel zu lernen. Information täte manchmal gut, denn was nach süßen Mandelsplittern aussieht, kann sich als scharfe Knoblauchzehe entpuppen.
Sonnenuntergang am Fluss, ein Spaziergang zum Hotel über die Linzer Hügel und gute Nacht.

MITTWOCH VORMITTAG
Frühstücken, gemütlich auschecken und dann noch einmal in den „Entwicklungsraum“ des Jägermayrhofs.
Mag. Andrea Etzlstorfer, Direktorin des Linzer Abendgymnasiums, stellte vor, wie in Linz die Themenpools gezogen werden: einfach und leise mit – Tarockkarten.
Welcher Lehrer welches Thema bzw. welchen Studierenden während der VWA betreut, veranschaulichte sie durch die Ernte-Metapher: Themen werden gepflückt. Weniger schmackhafte „Äpfel“ können übrig bleiben, man muss sie eventuell polieren oder verwerfen.
Für das überaus freundliche Personal wurde Trinkgeld abgesammelt – die Freude darüber war wirklich groß.
Das Team des Kärntner Sommerseminars stellte das Programm für 2020 vor: FIT (fachkompetent – innovativ – tätig) und Andrea Etzlstorfer übergab der Klagenfurter Direktorin, Anneliese Theuermann, das Staffelholz.

Vor der Bienenwaben-Betonskulptur wurde ein Gruppenfoto aufgenommen, auch wenn ein paar Kollegen nicht mehr dabei waren.
Klaus Buttinger, Redakteur bei den Oberösterreichischen Nachrichten, hielt den Abschlussvortrag zum Thema „Informationsgesellschaft – quo vadis?“
Ein fulminanter Abschluss mit interessanter Diskussion. Eine Mischung aus Lesung und freiem Denken –  provokant, kritisch, beunruhigend.
Was passiert, wenn die Influencer die kritische Meinungspresse ersetzen? Wenn heutige Jugendliche keine Zeitung mehr lesen?
Anschließend wurden wieder die „Ipads“ gezückt, mit Feedback gefüllt und auf der „Festplatte“ abgelegt. Die häufigsten Nennungen waren: Buttinger und Pfaller, Spiel und Austausch, Struktur und Essen. Die Mischung aus Input und Pausen bzw. Input, Genuss und Austausch wurden geschätzt.

Das Programm war fluide – wie soll es an der Donau anders sein?

Literatur

Buttinger,  Klaus / Dominika Meindl (2010): Die Sau. Ein voll arger Heimatroman. Wien, Milena-Verlag
Hagenbeck, Katrin: Stimme spüren – die kraftvolle Mitte finden. Salzburg: Luz.co-Verlag
Hübner, Robert (2018): Kunst, Werk, Bild. Handbuch zur Begriffsbenutzung. Linz: bildmanufaktur
Imseng, Dominik (2018): Der einarmige Judo-Champion. Wie Sie aus einem Nachteil einen Vorteil machen und 49 weitere kreative Superkräfte. Mainz: Verlag Hermann Schmidt
Köhlmeier, Michael (2018): Von den Märchen. Innsbruck-Wien: Haymon Verlag
Pfaller, Robert (2017): Erwachsenensprache: über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur. Frankfurt: Fischer-Verlag

LAS (Text; Bericht mit integriertem Feedback) EBN/NEU /HAI u.a. (Fotos – weitere folgen)

 

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47x geschafft

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So viele Maturant_innen dürfen sich über ihren Abschluss freuen

 
Die Schulgemeinschaft gratuliert allen 47 Maturant_innen zur bestandenen Reifeprüfung! So heiß dürfte es noch gewesen sein. Von 8:30 bis in die frühen Abendstunden wurde geprüft. Köpfe und Ventilatoren liefen auf Hochtouren. Aufgrund der zahlreichen Prüfungen gab es diesmal teils sogar zwei Kommissionen. Manche Lehrer wechselten zwischen beiden Kommissionen hin und her.
HR Dr. Kitzberger und HR Dr. Vormayr sorgten als Vorsitzende zusammen mit Frau Dir. Etzlstorfer und dem Administrator, Herrn Haiger, für eine gute Atmosphäre und faire Beurteilungen.
Bei der Feier am Freitag, den 28.6. waren zahlreiche Eltern, Freunde, Verwandte zugegen. Der Saal war voll wie nie zuvor. Ein großer Dank gilt unserer Studierenden Hanna Rodler, die zusammen mit Frau Susanna Kral für die äußerst ansprechende musikalische Umrahmung sorgte.
HR Dr. Vormayr erklärte uns in seiner Rede den Zusammenhang von Transpiration und Inspiration, Frau Dir. Etzlstorfer wählte in ihrer Rede eine abkühlende Metapher, indem sie die Schullaufbahn mit einem Schwimmbad verglich, in dem verschiedene Schwimmstile (Fächer) unter Begleitung eines Trainers (den Lehrkräften) das Allround-Schwimmabzeichen (die AHS-Matura) anstreben.
Die Studierende Antonia Brandstetter lobte in ihrer Ansprache das Modulsystem und verwies auf die großartige menschliche und pädagogische Arbeit einiger ihrer Lehrerkräfte. 
Wir hoffen, dass viele Maturant_innen unsere Schule in guter Erinnerung behalten und ihr treu bleiben, indem sie uns mitteilen, welche Wege sie einschlagen, und dem Absolventenverband beitreten.

Vorab dürfen ein paar außergewöhnliche Leistungen hervorgehoben werden: Hanna Rodler und Helene Würzburger maturierten mit lauter „Sehr gut“. Wir freuen uns sehr!
Auszeichnungen
BRANDSTETTER Antonia, KORSHUNOV Berta, RODLER Hanna, WÜRZBURGER Helene
Guter Erfolg
ABULLAH Raghad, APPELT Bianca, DANZER Carla, HASANI Valona, KAINZ Marilis Johanna, MAIRINGER David, SCHACHINGER Sophie
Bestanden
AUINGER Lukas, BATBAYAR Nomin, BIND Lisa, BRENN Claudia, DURAKU Dorentina, FEINDERT Anita, FLUNGER Paul, GRIESFELDER Julian, HEMETSBERGER Hiltrud, JASHARI Rina, JOAS Maximilian, KABASHI Endrit, KRONSTEINER Bianca, LENNERT Alexander, LEPKA Verena, MAHLA Alexander, MATIC Mario, MAYR Christine, MYLAK Gabriel, NAVROSCHI Isabella, PANKRATZ Alexander, PERIC Aleksandra, SANGO Steven, SCHAFELNER Alexandra, SELIMSPAHIC Amina, SIDDIQUE Syeda Saba, SONNLEITNER Denise, STEINBAUER Alexandra, TASDEMIR Serhat, TASDEMIR Zehra, TURAN Merve, WAGNER Emily, WARDAK Jawid, WIESENBERGER Lion, WOLFSHOFER Lukas, ZUSER Tanja

LAS (Text)/HAI (Fotos)[/mehr]

Nicht vergessen

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Die Zeitzeugin der Mühlviertler Hasenjagd, Anna Hackl, besuchte den Geschichteunterricht

 

Auf Vermittlung unserer Studierenden Birgit Schiller besuchte Frau Anna Hackl am 21. Mai 2019 unsere Schule. Seit vielen Jahren kämpft sie gegen das Vergessen des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen an und erzählt davon, was auf dem Bauernhof ihrer Eltern vor mehr als 70 Jahren geschah. Im Februar 1945, in den letzten Kriegsmonaten, flüchteten mehr als 500 vorwiegend russische Kriegsgefangene aus dem Todesblock im Konzentrationslager Mauthausen. Was folgte, ging als „Mühlviertler Hasenjagd“ in die Geschichte ein. Die Geflüchteten wurden von SS, Gendarmen (und auch Freiwilligen) gejagt und, wenn gefunden, sofort erschossen. Nur 11 von ihnen überlebten. Zwei von ihnen, weil die Mutter von Frau Hackl ohne langes Zögern entschied, sie im Haus zu verstecken. Sie erzählt von konkreten Gefahren und Ängsten, entdeckt zu werden, und dem Mut und den besonderen Fügungen, die sie davor bewahrt hatten.

Die beiden Geretteten, Nikolay Cemkalo und Michail Rybcinskij, kehrten nach Ende des Krieges in ihre Heimat Ukraine zurück. Erst 19 Jahre später sollte es zu einem Wiedersehen kommen. Fotografien erzählen von gegenseitigen Besuchen, ersten Ehrungen durch Botschafter, aber auch vom Zudecken-Wollen des Vergangenen. Dagegen kämpft Anna Hackl mit ihren Vorträgen bis heute unermüdlich an.
Danke für Ihr Kommen, für Ihren schlichten, eindringlichen Vortrag, für Ihre Ermutigung, wachsam zu bleiben!

ORF-Interview mit Anna Hackl
HAR (Text)[/mehr]

Linz trifft Lille

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Oberösterreich trifft Oberfrankreich

 

Fünf französische Lehrer_innen besuchten am 10. April das Abendgymnasium Linz.
Im Rahmen eines Job-Shadowing-Programms, das zwischen Oberösterreich (Haute Autriche) und „Oberfrankreich“ (Hauts de France – mit der Hauptstadt Lille) besteht, kamen die fünf Kolleg_innen nach einem Besuch der Bildungsdirektion und einem Ausflug auf den Pöstlingberg in Begleitung von Edith Klambauer (HAK; Perg) in unsere Schule.
Frau Enzenhofer erklärte, was Externisten sind und warum unsere Studierenden eine Externistenkommission brauchen.
Herr Haiger gewährte Einblick in das Zentrum der Administration. Foto im Festsaal.
Frau Direktor Etzlstorfer erklärte das Modulsystem und die vorgezogene Matura – bei Kaffee und Kuchen. Sehr gemütlich.
Frau Lasinger übersetzte, zeigte die Schulbibliothek und andere relevante Räume, bevor um 18:00 Unterrichtsbesuch angesagt war.
Geografie 1-f bei Frau Kraml. Interessant, dass so mit Statistiken gearbeitet wird, bemerkte der französische Lehrer für Geschichte und Geografie (in Frankreich ein einziges Fach).
D6-f bei Frau Ebner. Was für ein Tempo. Deutsch ist doch eine schwierige Sprache, wenn man dem Unterricht folgen will. Der  Englisch-Lehrerin gefiel das Ambiente. Ist das eine Privatschule, weil in jeder Klasse ein Kreuz hängt? – Nein , eine österreichische Schule. 
Mathematik 6 bei Frau Eibner. Die Stunde vor der Schularbeit. Anwesend – ein Mathematik-Lehrer. Zahlen muss man nicht übersetzen. Über 30 Schüler und man hört keinen Mucks. Ist das immer so? – Ja, ist so.
Dann ein Blick ins Konferenzzimmer. Ist das alles? –  Ja, stimmt. Wenig Platz. Ein Sessel für 2-3 Lehrer. Das bewirkt Nähe.
Verabschiedung. Danke, bis zum nächsten Job-Shadowing. Mal sehen, wer uns dann „beschattet“.
Oje, es regnet. Trotzdem machen wir eine Dombesichtigung. Kleiner geschichtlicher Überblick. Dann der moderne Altar. Oje, 19 Uhr. Die Tore werden geschlossen. Kein Problem. In Linz kennt man einander. Networking. Die Mesnerin gibt uns Zeit, um die Glasfenster zu bewundern. Ah, Kepler! Bruckner! Die Sparkassa? Ein Bienenstock? Ein Sparbuch? Komische Leute hier.
Dann geht es ans Abschiednehmen. Adressen austauschen. Zeit zum Essen. Vielleicht doch was Österreichisches.
Morgen um 6 Uhr heißt es auf zum Bahnhof, ein Tag an der HAK Perg steht bevor und am Abend geht es weiter nach Wien.
Fünf Tage in Österreich. Austausch. Bekanntschaften. Freundschaften. Kennenlernen. Vergleichen.
Vor einem Jahr war ich selbst in Lille. Zwei der Kolleg_innen durfte ich dort bereits kennen lernen. Schön, sich wiederzusehen.
Neugierig sein, aufeinander zugehen. Wer bist du? Was kann ich von dir lernen?  Das ist auch ein Leitsatz unserer Schule.
Bitte bald wieder.
Die EU bietet tolle Möglichkeiten.

LAS (Text)[/mehr]

23 Maturant_innen - wir gratulieren!

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200-23-8-12-02-2019

 

Über 200 mündliche Maturaprüfungen fanden in den letzten 8 Tagen statt. 23 Maturant_innen hatten am Dienstag Abend (12.2.2019) etwas zu feiern. Hanna Rodler sorgte mit Klavier und Gesang für eine festliche musikalische Umrahmung der Maturafeier. Ein herzliches Danke! Frau Direktor Andrea Etzlstorfer sprach über die lange Maturatradition am Abendgymnasium und verglich die Laufbahn unserer Absolvent_innen aus aktuellem Anlass mit dem Leben eines Skifahrers: Training, Ausdauer und ein guter Coach führen schlussendlich ans Ziel. Frau Marion Lasinger sprach im Namen der Studienkoordinator_innen und Lehrer_innen und rief dazu auf, „unbequem“ zu bleiben. Sie setzte ihre Rede aus Zitaten der schriftlichen Maturaarbeiten zusammen und fasste so die Ansichten der Maturant_innen über Besitz, Glück und Meinungsfreiheit zusammen. In Namen der Studierenden sprach Frau Julia Steinkogler über den individuellen Bildungsweg, der am Abendgymnasium dank des Modulsystems möglich ist. Man hatte den Eindruck, dass „Schule“ insgesamt doch ganz erträglich sein kann, wenn Freiräume und gegenseitiger Respekt vorhanden sind.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Maturafeier, bei der dann etwas mehr Verwandte und Freunde, die die Studierenden bei diesem erfreulichen Event begleiten,  kommen.

Aus der Rede einer der Studierendenvertreterinnen, Julia Steinkogler:
„Dieser Abschied schmerzt uns alle, auch wenn wir uns schon so lange darauf gefreut haben.
 Nun können wir mit Stolz sagen, dass wir nicht nur die Steigung der Tangente bestimmen können, sondern auch unser Allgemeinwissen exponentiell angestiegen ist.
 Es braucht Mut, einen neuen Weg einzuschlagen. Mut, eine Chance zu erkennen. Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Wir alle haben diesen Mut gefunden und stehen heute hier zum Abschluss am Abendgymnasium Linz.
 Unsere Schule unterscheidet sich in vielerlei wichtigen Aspekten von anderen „normalen“ Schulen, die wir zuvor besucht haben. Sie bietet uns die Möglichkeit, unsere Schullaufbahn selbst in die Hand zu nehmen. Das Modulsystem hat uns die Chance gegeben, eigenständig zu handeln und uns individuell zu entwickeln. Individualität wird hier großgeschrieben. Es gibt wahrscheinlich keine Schule, wo so viele unterschiedliche Schüler zusammenkommen. Wo Alter, Herkunft und Vergangenheit keine Maßstäbe bilden. Hier hat man noch einmal  die Chance, einen neuen Zugang zu jedem Schulfach zu finden. Mehr als  einmal ist es vorgekommen, dass wir die Freude eines Kollegen mitgefeiert haben, wenn Fächer, die in „normalen Schulen“ zu Problemfächern gemacht wurden, keineswegs mehr aussichtslos waren, wenn mit Hilfe unserer Lehrer neue Talente auftauchten, und diese gefördert wurden.
 „Aller Anfang ist schwer“, heißt es, und so erging es uns allen in den ersten Tagen. Man sieht jede Menge neue Gesichter. Es gibt keine fixen Klassen und so dauert es eine Weile, Freundschaften zu schließen. Nach geraumer Zeit merkt man jedoch, dass diese Zweifel ganz umsonst waren und erfährt, wie immer größere Freundschaftskreise entstehen. Die Freundschaften gehen über die Mauer der Klasseneinteilung hinaus.
Die Eigenständigkeit, die wir hier gelernt haben, wird uns in Zukunft von großem Vorteil sein.
 
Mit Auszeichnung bestand: Delia MAIR
Mit gutem Erfolg bestanden: Alexander AICHINGER, Tamara CULIC, Johanna FUCHS, Maximilian MOSER
Bestanden: Haris BEKTIC, Lejla BRKIC, Giulio DI SILVESTRE, Stephanie ECKER, Laurenz, GINZLER, Nela HUDACKOVA, Ivana ILIEVA, Sarah JORGA, Ismail KALDIRIM, Elisabeth KNIEWASSER, Achmet MARSIEV, Barbara ROTHBÖCK, Daniel SCHAFELNER, Sara SCHEIBL, Cynthia SLEZAK, Arijana SOFTIC, Julia STEINKOGLER, Sebastian ZOISTER

HAI (Fotos), LAS (Text)[/mehr]

 

Hört, hört!

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Haben Sie schon einmal einen Podcast gehört?

 

Haben Sie schon einmal einen Podcast gehört? Oder sogar selbst gestaltet? Im Rahmen des Deutschunterrichts (D5) sind einige Podcasts zu verschiedenen Filmen entstanden.
Hören Sie selbst!  

EHO (Text)

Oh! Weihnachtsfeier zum Thema STAUNEN

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167 Smartphones waren dabei

 
Die heurige Weihnachtsfeier wurde erstmals von den neuen Religionslehrern Elisabeth Jakob und Thorsten Mayr organisiert. Oho! Die Wahl fiel auf das Thema „Staunen“.
Frau Jakob begann mit philosophischen Überlegungen zum Staunen, die Studierendenvertreterinnen Selina Milla und Bettina Irger lasen passende Gedichte. Herr Mayr hielt das Publikum an, per Mentimeter zu sammeln, was jeden von uns zum Staunen bringt. Wie viele Studierende, Lehrer und Absolventen im Publikum waren, wissen wir nicht, auf alle Fälle waren 167 Smartphones anwesend. O Gott!  Manche Einträge brachten uns wirklich zum Staunen: Universum, Mathematik, Abendgymnasium… Frau Jakob dirigierte die Symphonie unserer Oh!- und  Wow!-Laute. Daraufhin unterzog Marion Lasinger das Wort „o“ einer genaueren sprachlichen und literarischen Analyse. O weh! Frau Walser brachte das Publikum mit einem Märchen über einen Jäger zum Staunen, der mit einem Schächtelchen Salz ein Königreich erobert und lernt, sich kleine Dinge zu wünschen, die Großes bewirken. O wie schön! Frau Direktor Etzlstorfer beendete die Feier mit ihren persönlichen Gedanken zum Thema Staunen. Zum Staunen bringt sie das Engagement so vieler Lehrender und Studierender, die immer wieder bereit sind, sich einzubringen und Verantwortung zu unternehmen. O ja!
Musikalisch bereichert wurde das Fest von Susanna Kral am Klavier und Hanna Rodler mit Gesang und Klavier. Thomas Enzenhofer steuerte mit seinen Studierenden ein beeindruckendes Plakat  bei. O Tannenbaum! 
Und zu guter Letzt wurde das von der Studierendenvertretung organisierte und betreute Buffet eröffnet. O du fröhliche! Danke allen, die besonders auch beim Aufräumen geholfen haben. Oh – war das ein schönes Fest!

LAS (Text/und – oje- leider auch Fotos)

Foundation of the first book club of our school

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Am 15.12.18 fand das erste Treffen des Buch-Clubs statt

 
Due to the fact that there is often not enough time in class to read as much as we would like to, some students from our school and Mrs. Neudorfer met on a Saturday morning, highly motivated to share our mutual love for books and the English language. While we enjoyed some cups of coffee, some orange juice and even a delicious breakfast at the Schwarzer Bär, we started talking about many interesting topics that the book that we had read – “We need new names“ by NoViolet Bulawayo – deals with Politics, African cultures and beliefs, gender roles, abuse, the world of children, poverty and refugees – we covered it all. Sometimes we wandered a little off from Bulawayo‘s story, simply because the book was a critical basis for so many other topics that our world has in petto for us, issues that are yet to be discovered and thoroughly discussed – maybe in a new debating society that will be founded in 2019. With this amazing meeting and the interesting discussion in mind, we are definitely looking forward to our next book club meeting in January 2019.

NEU+Book-Club (Text/Fotos)

Märchenhafter Abend vor der schönsten Punsch-Hütte im Umkreis des Abendgymnasiums

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Am 14.12.18 ließen sich vor, nach und während des Unterrichts geschätzte 111 bis 1001 Studierende beim ersten Putschstand seit 90 Jahren im Schulhof des Abendgymnasiums sehen.

 
Am Nachmittag wurde die im Hof befindliche Holzhütte ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt und in eine Punsch-Hütte verwandelt:  Sie wurde mit Tischen, Geschirr, Kochtöpfen und Punschzutaten bestückt und sodann mit Lichterketten herausgeputzt.
Stehtische mit Teelichten, Obst und Keksteller wurden aufgestellt und ansprechend drapiert.
Oh! Was leuchtet da im Innenhof? Nein, noch nicht der Stern von Bethlehem, sondern die strahlenden Augen von Studierenden, Lehrenden und Absolventen.
So etwas Nettes hat es in und vor diesem Haus schon lange nicht gegeben!
Die genauen Ingredienzien der drei Punschtöpfe konnten nicht eruiert werden. Wie der Name schon sagt, braucht es für einen gelungenen Punsch 5 Zutaten: erstens die Idee, zweitens den idealen Ort, drittens Menschen, die gerne Taten setzen, viertens Freude am Feiern und fünftens viele nette Leute. Das nennt man dann: Abendgymnasium! 

Ein großes Danke also den Organisatorinnen (Elke Reininger vom Absolventenverband),  Maria-Luise Walser (Idee usw.), Gerald Waidmayr, dem Meisterkoch sowie all denen, die geschleppt, dekoriert, gebacken, umgerührt, ausgeschenkt, abgewaschen und wieder aufgeräumt haben. 
Danke den Studierenden (insbesondere Calvin Pessl, Antonia Brandstetter und Bettina Irger), den Lehrern (WAL, WAI, BRU, STE, LAS, GRI, KRA, KAI…) und natürlich dem Schulwart, Herrn Steiner!

LAS (Text/Fotos)

Happy Birthday, Abendgymnasium

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Das Abendgymnasium feierte am 29.11.18 seinen 90. Geburtstag

 
Die Gründung
In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden Volksheime und  Turnvereine für Arbeiter.
1928 war es dann so weit: Man hatte erkannt, dass bildungshungrige Arbeiter, deren wirtschaftliche oder private Umstände es nicht erlaubt hatten, eine höhere Schule zu besuchen, neben dem Beruf die Möglichkeit bekommen sollten, im 2. Bildungsweg die Reifeprüfung abzulegen – die damals so genannte „Arbeitermittelschule“ wurde als erste ihrer Art in Linz gegründet. Der Generation, die durch den Ersten Weltkrieg ihre Jugend verloren hatte, wurden neue Türen geöffnet.
Ein historischer Rückblick
Maria-Luise Walser und Ercan Sen, der Vertreter des Absolventenverbandes, lasen abwechselnd Zitate aus der damaligen Presse und aus diversen Jahresberichten vor: Es ging um mehr Licht, weniger Religion, den Zauber von Latein und den geforderten Fleiß der Studierenden.
Lehrende und Studierende im Publikum sprachen im Anschluss ihre heutigen Wünsche an unsere Schule aus: Es ging wieder um mehr Licht, um Lebendigkeit und Gemeinschaft.

Begrüßungsreden
In der Zwischenzeit ist viel geschehen, hat sich viel verändert. Der Grundgedanke von 1928 ist derselbe geblieben. Jungen Menschen, die aus welchen Gründen auch immer den Weg zurück in die Schule suchen, um sich zu bilden, soll die Chance gegeben werden, den Ausbildungsweg einzuschlagen, den sie anstreben.
Allein in den letzten Jahren gab es zahlreiche Neuerungen: Quereinsteigersemester für Schulabbrecher der 6. Klasse, der 7. Klasse und ein Brückenmodul für Studierende mit nicht deutscher Muttersprache.
Diese Neuerungen griff Frau Dir. Mag. Andrea Etzlstorfer in ihrer Begrüßungsrede auf. Sie hob das Besondere an der in ihrer Struktur modernsten Schulform hervor.
Sie forderte im Anschluss Herrn HR Mag. Günther Vormayr dazu auf, mit ihr den Geburtstagskuchen zum Leuchten zu bringen.
Herr HR Mag. Vormayr ging in seiner Rede auf Erfindungen des Jahres 1928 im naturwissenschaftlichen Bereich ein, philosophierte über das Alter und kam zum Schluss, dass unser Abendgymnasium mindestens so kostbar ist wie die besten Weine des Jahres 1928, Château Margaux und Château Latour, die heute von unschätzbarem Wert sind.

Literatur- und Foto-Wettbewerb
All das galt es zu feiern.
Johanna Enzenhofer und Marion Lasinger, die Organisatorinnen der Veranstaltung, schrieben deshalb vor den Sommerferien einen Literatur- und Fotowettbewerb mit dem Titel „wer weiß…“ aus.
Es gab zahlreiche Preise, die von Geschäften aus der unmittelbaren Nachbarschaft zur Verfügung gestellt wurden.
Die beiden Gewinner bekamen zusätzlich die „Goldene Eulalia“ überreicht, unsere Logo-Eule, die auch auf der Homepage als „Prof. Eulalia, Gastprofessorin für Weisheitslehre und Flugtechnik“ guten Rat gibt.
Der Text von Admir Ibrahimovic
Beim Literaturwettbewerb wurden teils Gedichte oder Sachtexte  abgegeben, teils Prosatexte.
Gewonnen hat der Text „Löwenzahn“ von Admir Ibrahimovic, der sich als hervorragender Geschichtenerzähler erwies. Die Geschichte handelt von kriminellen Jugendlichen, dem Tod des einen, der Inhaftierung des anderen.
Der Text besticht durch seine eindringlichen Bilder, seine pointiert gesetzten Metaphern, durch realistische Dialoge und durch die integrierten lyrischen Elemente.

Das Foto von Melike Ilhan
Zahlreiche Fotos wurden eingereicht, aus denen eine Jury die besten 10 auswählte. Gewonnen hat das Foto von Melike Ilhan. Das schlichte Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine an der Donau im Gras sitzende Frau von hinten. Ein besinnliches, melancholisches Bild, das viele Fragen aufwirft.
Wer weiß, woran sie denkt? Wer weiß, was sie erlebt hat?

Autoren-Lesung
Vorgetragen wurde der Text „Löwenzahn“ von unserem Gast und Jury-Mitglied, der Ottensheimer Autorin Gabi Kreslehner, die unser spezielles „Geburtstagsgeschenk“ darstellte.
Sie las aus eigenen Werken: eine Elternsprechtagsszene aus „In meinem Spanienland“ und den Beginn eines neuen Romans „Indian Summer“, der auch die Zwischenkriegszeit, also die Zeit der Gründung unserer Schule, aufgreift.

Musikalische Umrahmung
Untermalt wurde die Veranstaltung von Clara Steinkogler am Cello und Siegfried Steinkogler an der Gitarre, die mit beschwingten Stücken (Bach und Boccherini) für die musikalische Untermalung sorgten.

Projekt „Stimmen hören“
Vor und nach der Feier konnten die zahlreichen Mitfeiernden (War der Festsaal jemals so voll?) die 10 besten Fotografien betrachten.
Die 10 Texte wurden von unseren Besuchern gelesen und bestaunt. Sie waren auf großen Pappkartons aufgeklebt und in den Fensternischen des Festsaales aufgestellt.
Im Hintergrund war das von den Organisatorinnen initiierte Projekt „Stimmen hören“, von Michael Enzenhofer technisch ermöglicht und unterstützt, in Form einer Klanginstallation zu hören.
40 Stimmen von Studierenden erklangen über die Lautsprecher. Sie erzählten, warum sie am Abendgymnasium sind, was für sie die größten Herausforderungen sind, und was sie unter Bildung verstehen.

Ausklang am Bufett
Ein Bufett bei Kerzenlicht mit Keksen, Rouladen, Kuchen, Schaumrollen, Knabbereien – in kürzester Zeit war alles weg. In Erinnerung geblieben sind nette Gespräche mit Studierenden, Lehrern, Absolventen und Gästen, die aufgrund der Zeitungsmeldung der Feier beigewohnt haben.
Insgesamt dürfen wir von einer gelungenen Schulfeier sprechen.

Die nächste Feier, die ansteht, ist die Weihnachtwinterferienfeier unter dem Titel „Staunen“.
Oh – was wird uns da erwarten?
LAS (Text) HAI (Fotos)

90 Jahre Abendgymnasium - der Count-Down läuft! Wer bekommt die Goldene Eulalia?

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Was bisher geschah

 
Die Gründung der Schule jährt sich diesen Herbst zum 90. Mal.
Aus diesem Anlass wird es am 29.11. von 18:45 bis 20:30 eine Feier geben, in deren Rahmen den Gewinnern des Literatur- und Foto-Wettbewerbs zum Thema „wer weiß…“ die „Goldene Eulalia“ überreicht wird.
Die Autorin Gabi Kreslehner wird eigene Texte und den Siegertext lesen.
Im Zentrum der Feier sollen die Studierenden mit ihren Beiträgen stehen. Ihnen wird die lange Tradition unserer Schule auf diese Art wieder in Erinnerung gerufen.
Was bisher geschah:
Viele Studierende haben sich am Projekt „Stimmen hören“ beteiligt. Wir werden erfahren, was für Herausforderungen die Schule an sie stellt und was sie unter „Bildung“ verstehen.
Eine Jury hat das spannendste/berührendste/schönste Foto und den besten Text ausgewählt.
Die Fotos wurden ausgedruckt, die Texte aufgeklebt, Preise organisiert.
Derzeit werden Kuchen gebacken, Reden geschmiedet, Musikstücke eingeübt, damit unsere gemeinsame Feier ein Moment wird, an den wir uns noch länger erinnern wollen.
Wir freuen uns sehr auf das Kommen von Lehrenden, Studierenden,  Absolventen und allen anderen Gästen.

9 mal 10 ist 90 (WAL)

9 Zitate aus der Vergangenheit
1928, der Minister
Ich habe es selbst in meiner Nähe erlebt, wie viele begabte Arbeiterkinder durch rauhe Schicksalsschläge am Studium verhindert wurden. Dieses Erlebnis führte zum amtlichen Interesse und der lebhaften Anteilnahme des Herzens. Mit doppelter Freude erfüllt mich darum der heutige Tag.
1953, einer der ersten Absolventen
Ich kam als einfacher Schlosser an die AMS, nicht sehr beschwert von Wissen, auch keinem eingebildeten, und im Laufe von vier Jahren hat sich mir eine Wunderwelt erschlossen. Die lateinische Sprache, ein Monumentalwerk geistigen Inhaltes der Antike… Der Unterricht in Deutsch brachte Erkenntnisse über Entstehen, Werden und Anwendung unserer Muttersprache… In Mathematik, begonnen mit den kleinsten Bauelementen, Zahlen und Punkte, wurden einen nie geahnte Möglichkeiten des Rechnens gelehrt… Es war großartig. Englisch lernen – ein Vergnügen! Das war es gerade nicht, aber doch war es wertvoll. Dank für die Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit, die Sie uns angedeihen ließen.
1928, der Minister
Die Arbeitermittelschule kann und soll keine „leichte“ Schule sein. Es wäre endgültig um sie geschehen, wenn sie auf das niedrige Niveau der erwerbsmäßigen „Schnellsiederkurse“ herabgedrückt würde. … Wahrhaftig, wer die AMS erfolgreich absolvieren will, muss nicht nur die notwendige geistige Begabung mitbringen, sondern auch einen starken Charakter, die Fähigkeit jahrelangen Entsagens auf die Freuden der Muße und einen unermüdlichen Fleiß.
2001, Absolvent
Der Vorteil  – von mir aus gesehen –  von der Schule war, es ist dort keiner auf die Idee gekommen, dass er mich erziehen will. Das habe ich als durchaus angenehm empfunden.
1953, Student
Aus der Erfahrung: das Ansetzen von Unterrichtsstunden, welche besondere Konzentration verlangten (wie Latein und Mathematik) in den letzten Arbeitsstunden, war für uns weniger ersprießlich. Ermüdungserscheinungen traten auf. Es würde sich meiner Meinung nach empfehlen, diese Fächer in den ersten Einheiten und zu Beginn der Woche anzusetzen.
1928, aus der Presse
Der Lehrplan der neuen Arbeitermittelschule ist gerad kein idealer. In jedem Semester wird überflüssigerweise eine Wochenstunde der Religion geopfert, während es vom dritten Semester an nur zwei Wochenstunden für Deutsch gibt. Mit der Zeit werden solche Mängel wohl beseitigt werden. … Dies glaubten wir zur Eröffnung der Schule, die wir freudig begrüßen, noch sagen zu müssen.
1953, ein Absolvent
Bei der schlechten Beleuchtung in den Abendstunden habe ich meine Augen sehr verdorben. –
1953, einer der ersten Absolventen
Dass wir all denen, die zur Errichtung der Anstalt beigetragen, die uns somit das Studium ermöglichten, dass wir vor allem unseren ehemaligen Lehrern uns in Dankbarkeit verbunden fühlen, glaube ich im Namen all meiner Kameraden versichern zu dürfen. Der „erste“ Jahrgang aber – er wünscht der AMS, heut und in aller Zukunft die Klassen voll lernbegieriger und eifriger Schüler, ihren Professoren viel Erfolg und vor allem tiefinnere Befriedigung in und Freude an der gewiss nicht leichten Aufgabe!
1928, der Minister
Aus ganzem Herzen wünsche ich der Linzer Arbeitermittelschule, ihren Schülern und ihren Professoren ein gutes Gelingen der schwierigen und verantwortungsvollen Arbeit, an deren Beginn wir stehen und erkläre die Linzer Arbeitermittelschule für eröffnet!

10 Wünsche aus der Gegenwart

  • jugendliche Attraktivität und Strahlkraft
  • die Weisheit und Gelassenheit des Alters
  • ein Netz der Verbundenheit unter allen hier Wirkenden 
  • zukunftsweisende Visionen
  • dankbare Freude über die vielen Erfolge
  • unzählbare Sternstunden des Lernens
  • Gänge voller Lachen und angeregtem Plaudern
  • gute „Beleuchtung“ in den Räumen, aber auch in der Öffentlichkeit
  • kraftvolle Zuversicht
    UND
  • beherzte Menschen, die deine heute 90-jährige Geschichte weiterschreiben
    Alles Gute!

LAS (Text/Foto)

 

La Clemenza di Tito

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Opernbesuch

 
Am 17. November 2018 besuchten Studierende aus den verschiedenen Musikmodulen von Frau Susanna Kral gemeinsam mit ihr die Oper „La Clemenza di Tito“ von Wolfgang Amadeus Mozart im neuen Musiktheater Linz. Die Musik beeindruckte Studierende und Lehrerin gleichermaßen. Die moderne, neu hinzu komponierte Libretto-Musik setzte einen interessanten Kontrapunkt zur Aufführung. Die Studierenden lobten das interessante Bühnenbild mit modernen technischen Ergänzungen zum Geschehen. 

KRL (Text)

2. Preis für Hanna Rodler

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Redewettbewerb: 100 Jahre Frauenwahlrecht

 
Wir gratulieren Hanna Rodler (8a) zum 2. Platz beim Redewettbewerb, der vom Land Oberösterreich anlässlich des 100. Jahrestages des Frauenwahlrechts ausgeschrieben wurde. Frau Rodlers Beitrag zum „Zusammenhang zwischen sexueller Gewalt und der Gleichberechtigung von Männern und Frauen“ war inhaltlich ergreifend und rhetorisch perfekt. Wir gratulieren.
Rede-Hanna-Rodler;  Zeitungsartikel

LAS (Text/Foto: tlw. Land OÖ)

Wir machen Werbung!

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D5 bei EHO WS 2018/19

 
Nach der theoretischen Auseinandersetzung mit Werbung, Werbemitteln, -arten und -strategien sowie der Werbesprache im Besonderen haben wir in D5 eigene Werbungen zu erfundenen Produkten kreiert. Ob Plakat oder Spot – alles war erlaubt. Hier sind einige unserer Ergebnisse…

1) Bluewave (Plakat): Milos M., Martin M., Manuel K., Elias S. 
2) telering (Spot): Katharina B., Bianca D., Jennifer W., Christina B.
3) Tafel (Spot): Iris O., Amy B., Ella B., Elina A.

EHO (Text)

City-Night-Run 2018

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4. Auflage

 
Zum 4. Mal nahm das Abendgymnasium am City-Night-Run teil.
Beste Plätze gab es bei den Junioren:
Platz 6 für Laura-Maria Solé und 8. Platz für Helene Würzburger (von 14), 10. Platz für Arsalan Kordooni (von 16).
Jakob Lasinger erreichte bei den Junioren C den 4. Platz (von 8).
Bei den unter 30-Jährigen war die Teilnehmerzahl sehr hoch: 136. Platz für Hanna Rodler und  142. Platz für Nomin Batbayar (von 281!), 160 Platz für Calvin Pessl, 218. Platz für Nureldin Nasra und  274. Platz für Dominik Wimmer (von 303).
Bei den über 30-Jährigen war Dagmar Indinger gut unterwegs und erreichte Platz 47 (von sagenhaften 219!), Alvin Schmid wurde 202., Stefan Sulzbacher 250. von immerhin 411 Teilnehmern in dieser Altersklasse.
Der älteste Teilnehmer unserer Schule und diesmal der einzige Lehrer war Clemens Harrer bei den Männern über 50 mit dem tollen 67. Platz (von 142).
Schnellste Frau: Dagmar Indinger (26:42). Schnellster Mann: Calvin Pessl (24:29) – für 5,2 Kilometer. Hut ab!
Danke allen Lehrern und Studierenden für die Fanmeile und der Studierendenvertretung für den Tee-Stand.

LAS (Text), HAI (Fotos)

Cosi fan tutte

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Der Lehrausgang im Fach Musikerziehung der fünf Musik-Modulgruppen am 28. Juni 2018 fand dieses mal im Neuen Linzer Musiktheater in der Black Box statt.

 
Mozarts und Da Pontes Dramma giocoso „Cosi fan tutte“ ist, so der Untertiltel, eine „Scuola degli amanti“, eine Schule der Liebenden. Also genauer gesagt eine Schule, in die Liebende gehen sollten, um mit der Hilfe von Lehrmeister Don Alfonso ihre rosarote Brille abzulegen und den Tatsachen der Liebe ins Auge zu sehen. 
Das Konzept der erfolgreichen Unterhaltungsserie Big Brother hat Parallelen zu Don Alfonsos Versuchsanordnung in der BlackBox des Landestheaters Linz. Die sechs  Teilnehmer an dem Experiment sind für einen bestimmten Zeitraum aufeinander geworfen und ihre Beziehungen zueinander werden mitleitlos seziert. Es wird mit ihren Herzen gespielt. In Cosi treibt Don Alfonso die beiden Verlobten Guglielmo und Ferrando in eine Aktion aufgrund einer Wette. Mit den Bereichen von Erotik, Ehe, Eheversprechen und Ehebruch wird experimentiert. Von Anfang an stellt sich die Frage: Wie weit kann man gehen? Die beiden jungen Männer glauben fest an die Treue ihrer Bräute, Fiordiligi und Dorabella, so dass ihr Eingehen auf das Spiel Alfonsos nur konsequent ist, so konsequent, dass sie beide aufs Ganze gehen. Aus dem Gedankenspiel wird ernste Wiklichkeit. Der Fortgang der Dinge gerät außer Kontrolle. Die Figuren, alle außer den Spielmachern Alfonso und Despina, sind keine Protagonisten mehr, sie werden Opfer. Das Finale der Cosi ist ein Kompromiss, weil ja jede Komödie positiv enden muss, am besten mit einer Hochzeit. Die Desillusionierung ist zwar immer eine Aufgabe der Komödie, doch nirgens ist sie so radikal wie in dieser Oper. Die Schwäche der beiden Mädchen liegt in ihren gegenüber der beiden jungen Männern weniger ausgeprägten Handlungsspielräumen. Sie können nicht eben schnell mal untertauchen und mit geänderten Identitäten zurückkommen. Alfonso darf man nicht nur negativ sehen. Denn er kann das Experiment nur deshalb vorschlagen, weil seine beiden Partner so verblendet an ihrem Überzeugungen hängen. – Und Mozarts Musik gibt ihm immer wieder recht. Sie bestätigt die Kraft der richtigen und falschen Theorie gleichermaßen. Sie teilt die Freude am Verwirrspiel der Herzen, und zeigt Mitleid mit den Opfern. Die extreme, greifbare Nähe der sechs Opernsänger und dem Brucknerorchester zu uns, dem Puplikum machte den Abend doppelt spannend. 


KRL (Text/Fotos)

Maturafeier Juli 2018 - Wir gratulieren

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Begleitet und unterstützt von ihren Copiloten (STUKOs) waren unsere heutigen MaturantInnen zum Landeanflug bereit. Wir wünschen allen eine spannende Weiterreise.

 

Dominique 

HAI (Fotos)

Schreibwerkstatt - Wir machen Theater!

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Besonders bunt und kreativ etablierte sich die Klasse D4 (bei Fr. Enzenhofer) - so viele Ideen und Talente! Aus einem kreativen Anstoß heraus erarbeiteten die Studierenden selbstständig eine Theaterszene, die auch von ihnen inszeniert und aufgeführt wurde.

 
Sehen und hören Sie selbst…
Text: Jennifer Wimmer (D4)
SchauspielerInnen: Jennifer Wimmer, Corinna Koblar, Bapitao Manuela, Brunner Michele, Pall Lukas, Ofner Iris (D4)
Kamera: Johanna Enzenhofer

ENZ (Text)

Auf den Spuren des Handels - Pferdeeisenbahnpromenade und Südbahnhofmarkt

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Die Klasse D1/2 unternahm gemeinsam mit Fr. Enzenhofer trotz Regenwetter eine Exkursion, um den historischen Spuren des Handels zu folgen. Neben dem entspannenden Waldspaziergang entlang der Pferdeeisenbahnpromenade und den historischen Infos zum Thema Handel in OÖ tauschten wir uns sprachlich und kulturell aus. Ein gelungener Abschluss eines lernintensiven Semesters!

 

 

ENZ (Fotos)

Eulenorakel und mehr

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Was bietet das Abendgymnasium Linz? Interessierte informierten sich bei der Bildungsmesse in Traun.

 
Warum war Frau Walser am Tag der Frau nicht in der Schule? Sie war auf Werbetour in Traun. Das Abendgymnasium Linz wurde diesmal mit einem Eulenorakel vorgestellt. Was soll ich tun? Ist das mein Weg? – Prof. Eulalia, unsere Schul-Eule, gab Antwort. Beratung, Einladung, gute Gespräche – ein erfolgreicher Abend.

AK (Fotos)

Applaus für unsere 35 MaturantInnen

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Wir freuen uns mit allen, die heuer wieder erfolgreich maturiert haben und jenen, die eine Teilprüfung geschafft haben

 
Maturafeier am Faschingsdienstag – das bleibt in Erinnerung!
mit Auszeichnung bestanden
DIMOW Mathias, HAGER Johanna, ÖHRENEDER Bernd, ORNIG Markus, PINDUR Alexander
mit gutem Erfolg bestanden
DOPPLER Benjamin, FERRARI Christoph, HOLZLEITNER Stefan, KAAS Benjamin, LANZ Anna
bestanden
BAUER Navin, DEMIR Özlem, DÜZGÜN Özlem, GMEINER Tobias, HAIDER Michael, HOFBAUER Nadine, KAUFMANN Christina, KENSY Adam, LANG Manuel, LONAUER Lukas, MAIRHUBER Barbara, MAYR Carmen, MERWA Julia, MINICHSHOFER Gerald, PARGFRIEDER Eva, PEISSL Katrin, RATHMAIR Lisa, ROSENAUER Silvia, VANICEK Sophie-Marlen, VELADZIC Lejla, VÖLK Oliver, WEISSENBERGER Claudia, WOLKERSTORFER Paul, ZAKI Sarah, ZHANG Alexander

HAI (Fotos)

Ein Gast aus Frankreich

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Eine junge Dame aus Frankreich zu Gast im Modul F1 bei Frau Mag. Heuberger . BIENVENUE!

 
Am Mittwoch, den 7.2., hat uns, erfreulicherweise, Frau Laura Gimenez, eine junge Französin aus Le Thor (Provence-Alpes-Côte d’Azur), in der Unterrichtsstunde besucht. Die Studierenden nützten diese Gelegenheit, um unserem Gast auf Französisch einige Fragen zu stellen und freuten sich dann sehr darüber, dass sie die Antworten auch verstanden haben. Madame Gimenez hat uns unter anderem bei der Erläuterung von so manchem Detail der Französischen Grammatik assistiert. Wir haben ihr dafür – zum bevorstehenden Valentinstag – ein kleines Geschenk überreicht. – Quelle belle soirée française!

HEU (Text/Foto)[/mehr]

Weihnachtsfeier 2017

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Von Glücksvögeln, Schokolade und Erinnerungen

 
Mit reger Beteiligung der Schulgemeinschaft fand am Freitag 22.12. die Weihnachtsfeier zum Thema Glück !? statt.
Umrahmt von Klaviermusik, gespielt von Prof. Susanna Kral und Mathis Dimow, führten uns Texte in diese Erfahrung des Glückes, nach der sich alle Menschen sehnen.
Talisa Neuwirth erklärte uns, wie Glück in den verschiedenen Religionen gesehen wird, Bettina Irger und Selina Milla trugen selbst verfasste Texte vor: Glück kann Aufmerksamkeit für die Mitmenschen sein oder die Erinnerung an schöne Momente. Auch die Freundschaft des Glücksvogels, wie wir im von Prof. Maria-Luise Walser erzählten Märchen hören konnten, oder ein neugeborenes Kind kann uns glücklich machen. Pfarrerin Pirker-Partaj fügte dem Thema eine theologische Sichtweise hinzu, Frau Direktor Etzlstorfer erzählte, was für sie Glück bedeutet und welche Momente für sie als Direktorin beglückend sind.Schließlich gab es nach dem Motto: „Schenken macht glücklich“ für alle noch ein Stück Schokolade. Die Feier klang mit einem von der Studierendenvertretung liebevoll gestalteten Buffet aus, das der Absolventenverband gesponsert hatte. Allen Anwesenden ein herzliches Dankeschön fürs Vorbereiten, Mithelfen und Dasein und viele gute Wünsche für den Jahreswechsel und die wohlverdienten Ferien. 

45 Vorschläge für ein Weihnachtsfeier-Plakat wurden heuer eingereicht. Mit dem  Beitrag von Lisa Gruber aus der 3C wurde zur Feier eingeladen. Weitere Plakatvorschläge stammen von Smajlagic,  Katarina Hölzl, Arsalan Kordooni, Michelle Forster, Luca Brandl und Simon Fekter  – danke für die guten Ideen!

 SHW (Text)

Özlem wie? Ö-Slam was?

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Mieze Medusa und Markus Köhle im Stiftverhaus? Das wollte sich die 7a (bzw. D7) nicht entgehen lassen.

 
Mieze Medusa und Markus Köhle, sozusagen das Urgestein der österreichischen Poetry-Slam-Szene, stellten am 7.11. ihr neues Buch „Slam, Oida! 15 Jahre Poetry Slam in Österreich“ vor. Von Tschernobyl und Cäsium 137 über die Frage, wo die Lüge anfängt und aufhört, boten die beiden Unterhaltsames und  Nachdenkliches, auf alle Fälle aber Sprachgewaltiges. Slam – Donnerwetter und Sternenstaub in der Lyrik.
Begleitet und unterstützt wurden sie von zwei oberösterreichischen Slammern: Severin Agostini zeigte schwarzen Humor, Sarah-Anna Fernbach beeindruckte durch ihre Begeisterung für Wortspiele (bechern und brechen – was für ein Anagramm).
Maria-Luise Walser, die Markus Köhle , den heurigen Welser Stadtschreiber, betreut, hat M. Lasinger davon überzeugt und dazu überführt, an diesem Abend teilzunehmen. Danke- das war’s wert!
Wir freuen uns auf den Workshop mit Markus Köhle.
Bücher? Ab Freitag in der Bibliothek.

LAS (Text) LAS/WAL (Fotos)

Hairspray

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Der Lehrausgang im Fach Musikerziehung am 7. Oktober fand bei vielen Studierenden der fünf Musik-Modulgruppen Anklang

 

Die Musik und den Text für das Musical „Hairspray“ komponierten bzw. schrieben Marc Shaiman, Scott Wittman, Marc O´Donnell und Thomas Meehan.
Die pummelige Teenagerin Tracy möchte an einer Tanzshow teilnehmen. Die Mutter rät ihr davon ab, der Vater macht ihr Mut. Schließlich wird sie zum Teenager-Idol und setzt sich – die Story spielt 1962 in Baltimore – gegen die Trennung von Schwarzen und Weißen ein.
Wir genossen ausgezeichnete musikalische, tänzerische und schauspielerische Darbietungen. Marc Shaimans Musical bietet nicht nur leicht einzuprägende Songs, sondern besticht auch durch seinen Reichtum an peppiger, jazziger und rhythmisch anspruchsvoller Musik.

KRL (Text)

25 TeilnehmerInnen und Teilnehmer beim City-Night-Run 2017

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Bei milden Temperaturen lieferte das Abendgymnasium spannende Ergebnisse

 
Unsere Top-Plätze des diesjährigen City-Night-Runs sind nach Alter geordnet:
Clemens Harrer (M50) auf Platz 92
Christa Kaissl (W40) auf Platz 42
Gerald Minichshofer (M20) auf Platz 76
Laura Maria Solé (Junioren W) auf Platz 8
Calvin Pessl (Junioren M) ebenfalls auf Platz 8 und
Jakob Lasinger (SchAM) auf Platz 5.
Bei Frau Negin Nasari ist uns ein Missgeschick passiert: Sie erreichte unter den Junioren M(!) den 12. Platz, wäre aber unter den Junioren W unglaubliche 4. gewesen!
Bestzeit lief Gerald Minichshofer mit 22:03, dicht gefolgt von Johannes Reyer mit 23:15.
Die schnellsten Frauen waren Christa Kaissl mit 27:33 und Negin Nasari mit 28:16.
Ein herzliches Dankeschön fürs Mitmachen, besonderer Dank gilt auch jenen, die spontan eingesprungen sind – teilweise ohne Laufschuhe oder Sportgewand!
Die Fanmeile war unüberhörbar – danke Frau Selina Milla mit Freundin und Herrn Werner Peter fürs Teeausschenken und den tapferen Schulbanner-Haltern.
Ein Dankeschön geht natürlich an die Direktion für die Finanzierung der Teilnahmegebühr und an den Absolventenverband für das Sponsering der Lauf-Shirts.

LAS (Organisation, Text und Fotos)

43x Gratulation zur bestandenen Reifeprüfung im SS 17!

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Trotz Hitzewelle bewahrten unsere Studierenden einen kühlen Kopf

Bei über 30 Grad ist es selbst im Festsaal heiß. Nicht nur die Maturafragen brachten Studierende (und Lehrende?) zum Schwitzen. Zur erfolgreich abgelegten Reifeprüfung gratulieren wir!

Mit Auszeichnung bestanden haben:
EDER Christina Marie, GRABNER Karina, KALLINGER Isabella, LEROY-WAGNER Arno, PETERSEIL Sophie, SPRENGNAGL Regina
Mit gutem Erfolg bestanden haben:
BACH Rosa, GASHI Donieta, GRASER Michael, HUBER Marcel, SCHMOL Lena, SCHÜTZE Valentina, STEINBACHER Christoph, STEININGER Gerald, STROBL Cornelia
Bestanden haben:
AYDOGAN Abdülkerim, BRICHER Patricia, DALLANSKY Lukas, DEMIR Özge, DIETINGER Hannes, GOLDMANN Albin, GOLDMANN Imanuel, HAINZL Michael, HAJRI Jasmin, HARTL Rajkumari, HARTL Saskia, HOFER Michael, HÖLZL Philipp, KICIN Armin, KIS Elöd, LEITGEB Florian, MITTERBAUER Gertraud, NAWRUZEE Sahar, PACHINGER Lukas, PICHLER Sebastian, POINTL Anna-Carina, RAMERSTORFER Simon, RIEDLER Sophie, SCHWINGSHANDL Lukas, SHABANI Lindita, SOLMAZ Saadet, VOLKERT Khongorzul, WALDL Marco

LAS (Text) / Fotos (HAI)

Florenz, Padua und Paris

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Studierende aus D5 und D6 waren diese Woche gleich zweimal im Theater.

Am Samstag, den 17.6. folgten wir den Spuren Galileo Galileis, dem Wissenschaftler, der seine Entdeckungen (Jupitermonde, Sonnenflecken) widerrief, um sein Leben zu retten.
Bert Brechts Theaterstück wurde schwungvoll und einfallsreich inszeniert: tanzende, hopsende Kardinäle, ein Bühnenbild, das einer Solaranlage glich, auf deren Paneelen die Schauspieler in die Tiefe rutschten, um die Bühne zu verlassen, beengende gesellschaftliche Zustände vom Reifrock Virginas bis zum Wägelchen, in dem Galilei seinen Arrest verbringt.
Etwas anachronistisch waren die Feuerwehrmänner, die die Inquisition darstellten und Galilei dann doch nicht zum Scheiterhaufen führten. Auch diese Idee fand bei uns Anklang. Wer nicht dabei war: Unbedingt hingehen! Ganz im Sinne Brechts: ein lehrreiches und unterhaltsames Stück.

Am Mittwoch, den 21. Juni wurde es etwas trivialer. Es darf auch mal gelacht werden. Nicht nur in der Schule. Labiches Boulevardkomödie „Das Sparschwein“ gilt als das beste Stück seiner Gattung und bescherte uns einen heiteren Abend. Wenn naive Landeier in die Großstadt aufbrechen, kommt es zu Turbulenzen, Verwechslungen, Missverständnissen. Man lernt die dunkle Seite des Gegenübers kennen und fährt am Ende wieder glücklich aufs Land zurück. Als wäre nichts gewesen. 
Einziger Nachteil: Das Stück dauerte bis 22h30 und auf den Rängen konnte man sich im neu umgebauten Schauspielhaus entweder für ein Hörspiel entscheiden oder sich verrenken, um etwas zu sehen. 
LAS (Text) 

Leonce und Lena

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Ein Lustspiel mit Musik - wir waren bei der europäischen Erstaufführung dabei!


Unseren Lehrausgang im Fach Musikerziehung im Sommersemester 2017 absolvierten wir am 20. Mai wie üblich am Abend. 14 Studierende aus den vier Musik-Modulgruppen, besuchten das Lustspiel mit Musik „Leonce und Lena“. Die Textvorlage stammt von Georg Büchner, die Musik vom Komponisten Erich Zeisl. Er hat sie 1937 in Wien komponiert. Die geplante Uraufführung des Singspiels konnte damals nicht mehr stattfinden, weil Zeisl durch die Anordnungen der damaligen nationalsozialistischen Politik verfolgt wurde, und die Aufführung seines Stückes in Wien verboten wurde. Die Uraufführung fand in den USA 1952 an der Los Angeles City College Opera statt.
Zur europäischen Erstaufführung kam es heuer, am 22. April 2017 in der Black Box im Linzer Musiktheater. Wir konnten diese Erstinszenierung in Österreich miterleben!
Spontane Beschreibungen der Studierenden zur Musik Zeisls: „klingt wie alte Filmmusik“, „klingt wie Märchenmusik“, „die Musik drückt Heiterkeit und Übermut aus“, „sie klingt modern, aber auch melancholisch“.

„Der Komponist Zeisl war gerade erst sechzehnjährig, als seine ersten drei Kunstlieder veröffentlicht wurden. Kennzeichnend für seine Musik ist: ein unermesslicher Reichtum an Melodien, er wendete bevorzugt polyphone Techniken an, markant ist Zeisls außerordentliche hohe Kunst in der Instrumentation, es zeichnet ihn eine sehr fantasievolle Klangsinnigkeit aus, er verließ die Tonalität nie, verwendete aber herbe Spannungsakkorde, dissonantes Akkordgefüge, unübliche, geführte Ton Fortschreitungen und kühne Kadenzverbindungen zeugen von Modernität. Mit der Ausprägung einer „jüdisch“ intonierten Tonsprache, die sich mit der Situation des Exils und einer bewussten Identifikation, der eigenen jüdischen Herkunft formt, treten modale Strukturen, exotisch anmutende Skalen, archaische Akkordmuster und rezitativische Sequenzen in den Vordergrund.“ (zitiert nach dem Programmheft zu „Leonce und Lena“ vom Linzer Musiktheater von 2017, Karin Wagner)
„Es ist ein sehr fröhliches, leichtherziges, kleines Werk. Aber erst jetzt erkenne ich, dass viel von meinen eigenen traurigen Gefühlen in Teilen dieser Musik mitschwingt….“ (Erich Zeisl).
Mehr zum Inhalt von „Leonce und Lena“ und Bilder der Aufführung
KRL (Text) 

Moving Movie

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A United Kingdom

Some students and teachers went to see the film „A United Kingdom“ in the City Cinema on May 5th. It was a portrait of the difficult relations between the British government and the leaders of (the later) Botswana, mixed up with an intriguing, true love-story. Superb acting, a sophisticated language and altogether a very moving film – well worth seeing!

BRS (Text)
Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/M/MV5BNDUyNzE1MTAxNF5BMl5Ban
BnXkFtZTgwODU1Mzk5OTE@._V1_UX182_CR0,0,182,268_AL_.jpg (9.5.2017) [/mehr]

Frösteln mit Stifter

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Die Studierenden von D6 picknickten am 3.Mai auf der Promenade


und lasen dabei
1. Ausschnitte aus Stifters „Nachsommer“: Was gehört zur perfekten Bildung?
2. Ausschnitte aus Stifters „Waldsteig“: Ein Hypochonder versucht die Erdbeeren, die ihm von einem untadeligen Mädchen angeboten werden, anzunehmen – das kann dauern. Die praktische Umsetzung war erfolgreich.
3. Ausschnitte aus Stifters „Hochwald“: Wald, Natur, wallendes Haar und wieder viel Wald.
Die Studierenden trotzten dem Abendwind und hielten bis zum Ende durch. Herr Stifter nickte uns wohlwollend zu.
LAS (Text und Fotos) 

Goldenes Verdienstzeichen der Republik für Dr. Andreas Kubouschek

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Die Personalvertretung gratuliert ihrem Kollegen sehr herzlich!


Seit 25 Jahren lehrt Dr. Kubouschek Deutsch, Psychologie, Philosophie und Ethik an unserer Schule. Mit Entschließung des Präsidiums des Nationalrats wurde ihm nunmehr das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen. Die Auszeichnung wurde in einem Festakt durch LH Josef Pühringer persönlich überreicht, der auch die Laudatio hielt. Dabei hob dieser nicht nur die Verdienste Dr. Kubouscheks für seine Heimatstadt Leonding hervor und bedankte sich dafür, dass er dem Leondinger Gemeinderat auch weiterhin zur Verfügung steht – er betonte auch seine engagierte Tätigkeit für das Abendgymnasium in Linz.
Als persönliche Gratulanten stellten sich neben hohen Vertretern der Landtagsfraktionen etwa auch die Leondinger Bürgermeister Mag. Brunner und Altbürgermeister Dr. Sperl ein.
Anlässlich dieser besonderen Ehrung für einen Lehrer unserer Schule gratulierten in einem etwas kleineren Festakt im Konferenzzimmer auch Frau Direktorin Mag. Andrea Etzlstorfer und die KollegInnen des Abendgymnasiums Herrn Dr. Kubouschek sehr herzlich!
Die Personalvertretung

Pressefotos
Verleihung von Bundes- und Landesauszeichnungen an verdiente Persönlichkeiten durch Landeshauptmann Dr.Josef Pühringer
GOLDENES VERDIENSTZEICHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH
Gemeinderat a.D. Dr. Andreas KUBOUSCHEK, ehem. Gemeinderat der Stadtgemeinde Leonding
Ort: Linz
Aufnahmezeitpunkt: 13.03.2017
Fotograf: Heinz Kraml 

Matura! Wir gratulieren!

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Wir gratulieren unseren MaturantInnen des Wintertermins zur bestandenen Reifeprüfung!

Mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden haben: BRANDSTÄTTER Lisa, MÜHLBACHER Alois, PAYRHUBER Klara, SCHACHINGER Eva
Mit gutem Erfolg bestanden haben: DERVISIC Ahmed, HARTL Katharina, NEUBACHER Julia, SUCESKA Nermin, VUJCIC Aleksandar

Bestanden haben: BAGHDADI Ahmed, BARASI Mohammed, BESIC Maida, BUDIM Stefana, CAUSEVIC Safet, GASHI Brendona, KRAXBERGER Teresa, KÖSTLINGER Nora, NITU Joel, ZYABBAROV Bulat

Fotos: HAI

Weihnachtsfeier 2016

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Regen Zuspruch fand die heurige Weihnachtsfeier unter dem Thema: Die Nacht in der das Fürchten wohnt, hat auch die Sterne und den Mond, von Mascha Kaléko.

Anita Feindert setzte „Gründe für das Fürchten“ und „Lichtblicke unseres Lebens“ in Bilder um. Akbar Raufi berichtete von seiner Flucht unter freiem Himmel, und wie das Licht von Bethlehem ihm heute Hoffnung gibt, dass Gläubige der großen Weltreligionen – Christentum, Judentum und Islam – respektvoll und friedlich zusammen leben können. Markus Ornig zeigte in dem Text „Schlechtes Wetter im Neuland“ in dichter Sprache die Gefahren der Übertreibung, der Gerüchte und Halbwahrheiten in den sozialen Netzwerken auf. Markus Nekolny las einen berührenden Text von Christine Mayr über den Segen, der von einem Kind ausgeht.
Alle Anwesenden wurden daraufhin eingeladen, ihre persönlichen Lichtblicke – im Tausch gegen einen Mond- oder Sternenkeks –  auf die „Sternenstraße“ zu schreiben.

Professorin Veronika Obermeir gab einen spirituellen Impuls zur Bibelstelle aus dem Buch Jesaia: „Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein helles Licht“. Frau Direktorin Andrea Etzlstorfer erzählte eindrucksvoll von ihrer Erfahrung der „Nacht“ im vergangenen Jahr, und welche Ereignisse ihr wie Mond und Sterne wieder Orientierung gaben.
Musikalisch passend umrahmt wurde die Feier von Professorin Susanna Kral, Peter Prömer (Absolventenverband) und Mathis Dimow.
Beim anschließenden Buffet, das vom Absolventenverband gesponsert wurde, erlebten aktive und ehemalige Studierende und Lehrkräfte noch einen schönen Abend.
Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei den Religionslehrern fürs Vorbereiten der Feier und bei der Studierendenvertretung für die Betreuung des Büffets.

Text: SHW, Fotos: FRE

30 Studierende - 3 Stunden Musik

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In Musikerziehung besuchten ca. 30 Studierende aus den 5 verschiedenen Musikklassen am 29.Oktober 2016 die komische Oper »Falstaff« von Giuseppe Verdi. Die Aufführung dauerte knapp 3 Stunden lang.

Das neue Linzer Musiktheater bot ein sehr „eigenes“ Bühnenbild. Das Libretto der Oper stammt von Arrigo Boito nach William Shakespeares „Die lustigen Weiber von Windsor“ und „König Heinrich IV.“ 
Weitere Informationen zu Falstaff

Text: KRL

Wir waren gestern im. Und es hat uns wirklich.

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Im Rahmen des Deutschunterrichts besuchte die 5a am 27.10.16 das Stück „faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete“ (2009) des Mühlviertler Dramatikers Ewald Palmetshofer, einem der derzeit meistgespielten Bühnenautoren im deutschen Sprachraum.

Eine Party dreier Ehepaare, die romantisch sein soll. Man bemüht sich humanitär zu handeln, andere zu integrieren. Die beiden angebliche Freunde – sie wollen keine Spießer sein und sind die „Geister, die stets verneinen“ (vgl. Goethe) – beginnen eine Affäre, die mit einem toten Kind endet (vgl. Goethe). Man will wissen, was den Menschen im Innersten zusammenhält, aber der Mensch ist leer, hat keinen Kern, keinen Halt. Es geht um Menschen, in deren Leben nicht passiert, ein Wellness-Wochenende stellt ein Ereignis dar, die Sprache der Figuren leert sich – bis zum Stillstand.
Ein inhaltlich und sprachlich herausforderndes Stück – vom analytischen Aufbau über ständige Rollenwechsel und lange, metaphernüberflutete Monologe bis zum elliptischen Stil und der Gleichzeitigkeit von Sprechen und Denken in rhythmischer, gesangartiger Sprache. Der Mensch besteht nur noch aus Oberfläche und seine Sprache aus Worthülsen und Floskeln. Die Zuschauer sind gefordert, denn jeder Satz will zu Ende gedacht werden.
Wie hältst du’s mit…? Anstrengend, aber der Abend hat uns schon. Wir würden wieder. Wenn dann Goethes „Faust“ dran ist, werden wir. Verdammt.
Text: LAS

City-Night-Run 2016

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Unüberhörbar, unübersehbar

Das Abendgymnasium nahm heuer zum 2. Mal am City-Night-Run teil, der direkt an unserer Schule vorbeiführt. Das „Team Abendgymnasium Linz“ bestand aus 13 TeilnehmerInnen (8 Studierende, 3 Lehrkräfte, 1 Lehrkraft-Ehemann, 1 Lehrkraft-Kind), 4 davon sind kurzfristig eingesprungen.
Michael Graser wurde 5. bei den Junioren (00:23:26), Eva Bartosch errang den 8. Platz in der Kategorie W60. Wir gratulieren!
In der Kategorie W50 schlugen sich Waltraud Buchmayr (28. Platz) und Brigitte Reischl (32. Platz) hervorragend. Johannes Reyer war mit 00:23:06 der schnellste Läufer unseres Teams (113. Platz, Kategorie M20), dicht gefolgt von Alois Mühlbacher (151. Platz, M20) und Dominik Wimmer (Platz 278, M20). Bei den 40-Jährigen belegte Christa Kaissl Platz 35, Roland Eckerstorfer Platz 225. Eine tolle Zeit hatte in der Kategorie W20 Lena Großwindhager (74. Platz), etwas dahinter Melanie Minar (236. Platz). Der Ersatzläufer Jakob Lasinger belegte in der Schüler-Kategorie B Rang 4.
Unser Abendgym-Team wurde sogar vom vom Platzsprecher extra erwähnt. Die Fans in der Herrenstraße waren dann weder zu überhören noch zu übersehen. In der 5. Einheit feuerten Lehrkräfte und Studierende die Läufer kräftig an – danke all jenen, die dabei waren, vor allem denen, die unser Schulbanner hielten! 
Ein besonderer Dank gilt Bianca Karrer und Sebastian Glass (Studierendenvertretung), die den Fans mit ihrem Punsch den Abend versüßten.
Ein Dank auch dem Absolventenverband, der die Kosten der Eulen-Laufshirts übernahm und dem Abendgymnasium für die Finanzierung der Teilnahmegebühr und natürlich Frau Allerstorfer, die die Anmeldung im Sekretariat übernommen hat.  
Anmeldungen für den City-Night-Run 2017 wieder am Ende des Sommersemesters im Sekretariat.

Organisation, Text und Fotos: LAS

Kulturausflug Sommersemester 2016

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Der heurige Höhenrausch - ein beflügelnder Event

Beim heurigen Kulturausflug wählte eine Gruppe den Besuch des „Höhenrausches“ über den Dächern von Linz, diesmal zum beflügelnden Thema „Engel“.
Ein zweite Gruppe fuhr nach Katsdorf, um den Dokumentarfilm „Tomorrow“ zu sehen. Ein großes Dankeschön an Prof. Brigitte Kraml, die einen Kleinbus organisierte und chauffierte. Auch dieser Ausflug war beflügelnd: Von Permakultur, Alternativwährungen über Urban Gardening bis zu neuen demokratischen Selbstbestimmungsformen wurden Ideen vorgestellt, wie wir jetzt sofort die Welt retten können. Na, dann los!
Text: LAS

Reifeprüfung Sommersemester 2016

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Wir gratulieren 23x herzlich zur bestandenen Reifeprüfung!

Beim Sommertermin 2016 absolvierten 23 Studierende erfolgreich die Reifeprüfung.
Frau Julia Breitwieser und Herrn Manuel Queteschiner gratulieren wir zum ausgezeichneten Erfolg!

Weitere Absolventen: Magda Armanyous, Sabrina Barthofer, Leopold Berger, Thomas Christl, Sophie Kasper, Selina Lopes, Gabriel Margreiter, Sophie Theres Möslinger, Nina Peemöller, Yvonne Pichler, Jennifer Plank, Anna-Leonie Ruhdorfer, Verena Steiner, Melanie Stögmüller, Matthias Stummer, Gerald Tagwerker, Victor Troger, Konrad Wagenbichler, Michael Wiesinger, Nora Winter und als Externist Jan Graf.

Die abschließende Feier wurde musikalisch schwungvoll von Prof. Susanna Kral begleitet und kulinarisch vom Absolventenverband unterstützt. Frau Dir. Etzlstorfer und die Studienkoordinatoren Prof. Vera Hausleitner und Prof. Johannes Gahleiter hielten ihre Maturareden. Aus aktuellem Anlass wurde die Matura mit der Fußball-EM verglichen – alle Kandidaten haben dank intensiven Trainings den Einzug ins Finale geschafft.
Die Schulgemeinschaft hat sich auch von Frau Yvonne Pichler, der stellvertretenden Schulsprecherin verabschiedet und für das große Engagement im Laufe der vergangenen vier Jahre gedankt.
Der Festsaal war bis zum letzten Platz gefüllt: Familienmitglieder, Freunde und Schulkollegen, die sich in den nächsten Semestern fürs Finale qualifizieren werden, feierten mit. Danke fürs Dabeisein.

Text: LAS/ Fotos: HAI

4x Theater - 3 Spielstätten

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Verliebt- verlobt - verheiratet - vor Gericht

Alle Phasen des Lebens deckte das Theaterprogramm des Sommersemesters ab, das so manchen Deutschunterricht ergänzte.
Verliebt: Das Theater Phönix zeigte Thomas Arzts Goethe-Bearbeitung „Werther lieben“. Charlotte ist verheiratet, verliebt sich aber in ihren Nachbarn. Probleme der Mittelschicht… (D2-N, D3-N)
Verlobt: Die Tribüne Linz inszenierte Lessings „Nathan der Weise“  flott und heiter und stimmte uns dennoch nachdenklich. Aus der Verlobung von Recha und Curd wird bekanntlich nichts – sie sind Geschwister. (D4-N, D4-F, D8-F)
Verheiratet: Das Theater Phönix spielte Florian Zellers böse Komödie „Die Lüge“. Alice und Paul sind verheiratet. Laurence und Michel auch, doch  Michel geht fremd. Muss man die Wahrheit sagen, wenn man sie weiß? (D5-N)
Vor Gericht: Hier scheint das Leben eines Kampfpiloten in Ferdinand von Schirachs Gerichtsdrama „Terror“ zu enden, das von theater@work im Linzer Landesgericht aufgeführt wurde. Darf man ein entführtes Passagierflugzeug abschießen, wenn man dadurch verhindert, dass tausende Menschen in einem Fußballstadion getötet werden? Am Ende sind die Zuschauer die Schöffen und müssen für schuldig oder unschuldig stimmen. Eine schwere Entscheidung in einem grandiosen Theaterstück – inkl.  Sicherheitskontrolle. (D8-N)

Text: LAS 

Ab in den Wald - Anja und der Wolf

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Im Rahmen des Musikunterrichts wurden auch im Sommersemester wieder diverse Veranstaltungen besucht.

 Am 22. Mai 2016 besuchten einige Studierende das Musical „Into the Woods“ von Steven Sondheim in der Original-Broadway-Inszenierung von James Lapine. 
Die 1C  war am 3. Juni 2016 bei einem Open-Air-Konzert am Linzer OK-Platz, das von der städtischen Musikschule auf die Beine gestellt wurde. Die Studierenden hörten die Popband „Anja und der Wolf“ und die Weltmusikband „Melting Pot“.

Fotos zur Inszenierung; Gruppen-Foto: KRL

Maturafeier 2016

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Herzlichen Glückwunsch den 18 Maturanten und Maturantinnen!


Beim heurigen Jänner-Termin wurden 130 (großteils vorgezogene) Prüfungen abgenommen, 18 Maturanten hielten dann am Donnerstag Abend ihr Maturazeugnis in Händen – herzliche Gratulation! Die Maturafeier wurde musikalisch von Frau Kral umrahmt, die STUKOs, Frau Kaissl und Frau Kraml sowie Frau Dir. Etzlstorfer hielten eine kurze Ansprache, bevor Herr Sen, der Vertreter des Absolventenverbandes, zum geselligen Beisammensein einlud. 
Wir wünschen allen Absolventen, dass ihre „Bildungsreise“ weiter so erfolgreich sein möge wie die Etappe am Abendgymnasium.

 

Text LAS/Fotos HAI

Info-Abend 2016

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Gesellig und entspannt verlief der diessemestrige Info-Abend.

Über dreißig Interessenten haben sich trotz Eiseskälte auf den Weg gemacht, um von Bildungsberaterin Vera Hausleitner und Administrator Maximilian Haiger alles Wissenswerte über unsere „andere“ Schule zu erfahren. Außerdem waren Lehrende aus allen Fächern im Festsaal anwesend, um individuell Auskunft zu geben.
Ein großes Dankeschön gilt den Studierenden (Julia Kerst, Florian Weitmann und Verena Lepka), die das Buffet betreut und auf Anfrage durch das Schulgebäude geführt haben. Natürlich auch den drei Lehrerinnen, die den Abend kulinarisch versüßt haben.
Wir freuen uns, die neuen Studierenden am 22. Februar begrüßen zu dürfen!
Am Dienstag, den 5. Juli 2016 findet von 18:00 bis 21:00 die „Nacht der offenen Tür“ statt.

Text LAS/Fotos LAS

Weihnachtsfeier 2015

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Geh weg. Bleib da.

Unter dem Motto: Geh weg. Bleib da. Hoffnung. Heute.  stand unsere heurige Weihnachtsfeier. Umrahmt von Klaviermusik (Frau Professor Kral) und Gitarrespiel (David Lehner) erzählte eine Geschichte davon, was passieren würde, wenn alles, was nicht aus unserem Land stammt, unsere Städte verlassen würde. Eine Reihe von Produkten wurde weggetragen und nach der Feier gegen Spenden an die Teilnehmenden abgegeben.
Der Text Hoffnungsenergie, gelesen von Pfarrerin Veronika Obermeir und Gedanken von Studierenden zur Hoffnung ermutigten uns, die Herausforderungen der Flüchtlingsbewegung anzunehmen.
Frau Direktorin Andrea Etzlstorfer berichtete von persönlichen Erfahrungen des Fremdseins und wie Gastfreundschaft zu Vertrauen und Wertschätzung beitragen kann.
Beim anschließenden, von der Studierendenvertretung liebevoll zusammengestellten Buffet klang die schöne Feier aus. Insgesamt wurden € 260 an Spenden gesammelt und an Frau Tina Hannerer von der Caritas übergeben. Sie sollen der Unterstützung der Flüchtlinge in der Drehscheibe am Linzer Bahnhof zu Gute kommen. Begeistert nahmen die dort Wartenden Getränke und Obst in Empfang. Herzlichen Dank! 

Text SHW/Fotos HAI+SHW

La Traviata im Musiktheater

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Im Rahmen des Musikunterrichts besuchten Studierende der vier Klassen von Prof. Susanna Kral am 22.November 2015 eine ungewöhnlich inszenierte Oper


Am 22. November 2015 besuchten Studierende die Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi. Die Opernvorstellung in drei Akten dauerte 3 Stunden.
Stückinformation: Rigoletto, La Traviata und Il Trovatore ist die Werk-Trilogie, der Giuseppe Verdi seinen Weltruhm verdankt. Er stellt ganz bewusst Außenseiter der Gesellschaft in den Mittelpunkt der Handlung. In La Traviata ist es die Edel-Kurtisane Violetta Valery, deren Liebe zu Alfredo Germont zum einen am Widerstand von dessen Vater scheitert, zum anderen durch ihren Tod an der Schwindsucht verunmöglicht wird. Den Welterfolg nach dem Roman „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas (Libretto: Francesco Maria Piave) hat ein weltberühmter Regisseur in Linz in Szene gesetzt: Robert Wilson. Die Oper wurde in italienischer Sprache aufgeführt. Unsere Eindrücke und Gefühle zur Aufführung in Linz waren zwiespältig. Das Resümee meiner Schüler und das Resümee von mir waren so: Die musikalische Umsetzung war toll, sie hat uns sehr gut gefallen. Die Kostüme waren schön und passend zur Oper gewählt worden. Das Bühnenbild war uns zu abstrakt und kalt gewählt. Obwohl das Farbenspiel und die „Voest-Beigaben“ interessant waren. Drei Stunden lang den Protagonisten beim Duettesingen keinen Blickkontakt und keine Berührungen zu gönnen, fanden wir unpassend. Da kann man sich gleich eine konzertante Aufführung anschauen. Und wenn schon dieses Konzept, dann fehlte der Kontrapunkt in der Umsetzung, denn es gab ja reale Momente des Liebesglücks in der Handlung der La Traviata. Da hätten sich die Hauptdarsteller ja einander zuwenden können, anschauen können und berühren können. Es fehlte uns der Bezug zur klassischen, italienischen veristischen Oper des 19. Jahrhunderts in der Regie und Dramaturgie. Ich denke, dass Giuseppe Verdi mit dieser Gesamtaufführung nicht einverstanden gewesen wäre.
Meine Musikklassen und ich sahen uns als Interpretationsvergleich eine Aufführung der Salzburger Festspiele aus dem Jahre 2005 in Ausschnitten  an. Diese Aufführung begeisterte uns und sie gefiel uns besser. In Salzburg wurde nämlich sehr wohl mehr Körperbezogenheit der Sänger auf der Bühne dargestellt. Dies entspricht ja wohl auch eher der Hauptdarstellerin Violetta Valery in ihrer Rolle als Prostituierte und kommt eher an die veristischen Oper heran.

Text/Fotos KRL

City-Night-Run 2015

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Tolle Zeiten und tolle Plätze für das Abendgym-Team!

Top-Plätze erzielten in ihren Kategorien Eva Bartosch (W60: 6. Platz mit 32 Minuten), Manuel Fürst (M-Junioren: 6. Platz) und Moritz Zoister (M-Junioren: 8. Platz) mit sagenhaften 20 Minuten!
Wir gratulieren allen TeilnehmerInnen zu ihrer tollen Leistung!

Der Absolventen-Verband sponserte die weithin gut sichtbaren Lauf-Shirts mit Eule und unserem Slogan „Ich hab’ am Abend schon was vor“, die Schule bezahlte die Teilnahmegebühr. Die Studierendenvertretung (Organisation: Bianca Karrer) sorgte in der Herrenstraße für Tee und Kuchen. Allen ein großes Dankeschön.

Besonders hervorgehoben haben die TeilnehmerInnen das Erlebnis, als Schulteam gemeinsam etwas zuwege zu bringen; das gemeinsame Aufwärmen, die gemeinsamen Momente beim Start und dann die Fan-Meile in der Herrenstraße.
Wer Lust hat, nächstes Jahr am City-Night-Run teilzunehmen, kann schon mit dem Training beginnen – wir werden wieder dabei sein!

  1. Reihe: Julia Barta, Marica Kasalo; 2. Reihe: Eva Bartosch, Brigitte Reischl; 3. Reihe: Moritz Zoister, Dominik Schneider, Manuel Fürst, Nikolas Jaques, Lena Großwindhager, Christa Kaissl (nicht am Foto: Ercan Sen)
    Beitrag und (verwackelte) Fotos LAS

LehrerInnen in den Ferien

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In der ersten Ferienwoche fand in Linz ein Seminar für alle österreichischen Abendgymnasien zum Thema „Diversität“ statt.

Über 60 Lehrer und Lehrerinnen aus ganz Österreich und zwei Gäste aus Deutschland arbeiteten 3 Tage lang im Linzer Ursulinenhof zum Thema Diversität. Zwei Universitätsprofessoren, Herr Niedermeier von der JKU und Frau Claudia Schneider aus Wien, gaben der Veranstaltung einen wissenschaftlichen Unterbau. Referenten von „Land der Menschen“, „SOS Menschenrechte“, eine Stimmtrainerin und ein Psychotherapeut teilten mit den Lehrern ihr Wissen. Einen Workshop leitete eine unserer Studierenden, Frau Susanne Spisic, zur Frage, ob „Eulen“ andern lernen. Frau Beatrice Achaleke, Österreicherin auf dem Sprung nach Johannisburg, vermittelte auf sehr bewegende Weise ihren Umgang mit dem Scheitern und ihre Philosophie des „Globuntu“.
Der Vertreter des Absolventenverbandes, Herr Ercan Sen, schilderte den TeilnehmerInnen seinen persönlichen Werdegang sowie seine schulische und berufliche Laufbahn.
Einige Lehrer gaben didaktische Inputs. Es stellte sich die Frage, ob Themen statt Fächer zielführender seien – in Wien wird’s im Herbst ausprobiert.
Das Rahmenprogramm war so divers wie das Thema des Seminars: Themenspaziergänge durch Linz, ein Besuch im Kepler-Salon, Höhenrausch.
Ein großer Dank gilt allen Lehrern, die durch große oder kleine Handgriffe oder Ideen zum Gelingen dieses Events beigetragen haben, insbesondere aber Frau Maria-Luise Walser, die einen Großteil der Organisation und Moderation übernommen hat – fachkundig, redegewandt und gut gelaunt!
Ihr wünschen wir jetzt gute Erholung in der Bildungskarenz. Ein weiterer Dank gilt Frau Dir. Andrea Etzlstorfer, die es ermöglicht hat, dass all die guten Ideen auch umgesetzt werden konnten. Ihr ist es gelungen, aus Pannen Highlights zu machen, indem sie für drei Referenten, die verhindert waren, eingesprungen ist und auf humorvolle Art und Weise vermittelt hat, was unter Umständen an dieser Stelle hätte gesagt werden können.
Intensive Tage – die Motivation wird bis zum Herbst andauern!
LAS (Text) HAR/FREU/LAS/ HAI (Fotos)

Kulturausflug 2015

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Am Mittwoch, den 8. Juli 2015 fand zum dritten Mal unser Kulturausflug statt.

Drei Gruppen von Lehrern führten die Studierenden an die unterschiedlichsten Ecken der Stadt. Eine Gruppe erfuhr von der Geschichte des Schulgebäudes und erkundete die Herrenstraße, eine andere eroberte die Altstadt und warf einen Blick nach Urfahr. Die sportlichste Gruppe begab sich auf den Freinberg, um Spuren der Kelten zu begutachten. Die Unternehmung fand ihren Ausklang im Stammlokal unserer Schule, dem „Schwarzen Bären“.
Die Lehrkräfte des Abendgymnasium haben in den letzten Wochen und Monaten ein mehrtägiges Seminar für alle Abendgymnasien Österreichs vorbereitet, das in der ersten Ferienwoche über die Bühne gehen wird. Dieser Kulturausflug war die Generalprobe für den Empfang der Kollegen aus den Bundesländern – danke fürs Dabeisein!
Text/Fotos LAS

Nacht der offenen Tür 2015

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Am Dienstag, den 7. Juli 2015 machten sich trotz drückender Hitze über 40 Interessenten über die Matura am Abend schlau.


Im Festsaal erklärte Bildungsberaterin Mag. Vera Hausleitner unsere Schule, die Lehrkräfte der einzelnen Fächer informierten an  Info-Ständen über das Angebot ihrer Fächer. Einige Lehrerinnen und Studierende sorgten für das leibliche Wohl.
Schulwahl, Neuorientierung, Neuanfang – ein heißes Thema, vor allem bei 37°.
Ein großes Dankeschön gilt unseren Studierenden: Frau Taubner, Frau Kasalo und Frau Pichler, die Empfang, Führungen und Büffet übernommen haben!!!

Text/Fotos LAS/HAR

Herzliche Gratulation unseren 23 MaturantInnen!

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Wir gratulieren allen Studierenden, die im Sommertermin die Reifeprüfung bestanden haben und wünschen alles Gute für die weiteren Wege und Pläne.

Mit Reden, Musik und gutem Essen ging diese Zeit des Lernens und Miteinanders zu Ende.
Mit dieser Feier verabschieden wir uns auch von unserem Schulsprecher Florian Haas. DANKE!
(Fotos: HAI)

Exkursion in die neue Moschee in der Glimpfingerstraße

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Am Mittwoch, den 29. Mai besuchten knapp 20 Studierende der Religions- und Ethikgruppen die einzige „echte“ Moschee in Linz.

Der Vorsitzende der islamischen Glaubensgemeinde in OÖ, Murat Baser, erklärte uns den Raum der Moschee und die Kerninhalte des Islam. Anschließend beantwortete er viele Fragen. Besonders eindrucksvoll waren seine Demonstration der rituellen Waschung und die Einladung, dem Abendgebet – vor Sonnenuntergang – beizuwohnen.
So wurde wieder einmal die Tatsache erfahrbar, welchen Unterschied es macht, ob man aus christlicher Sicht (und mit diversen Vorbehalten) ÜBER Muslime und den Islam redet, oder in der direkten Begegnung MIT ihnen erfährt, wie sie selber ihren Glauben verstehen und praktizieren. 
SHW (Text); HAS (Fotos)

Auf Stifters Spuren

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begab sich die 6a im Rahmen des Deutschunterrichts am 7. Mai 2015.

Wem ist schon einmal der Gipskopf Stifters im Neubau des Akademischen Gymnasiums aufgefallen? Dort startete der kurze Ausflug, der nach ein paar biographischen Informationen gleich wieder ein Ende fand: zu Stifters Füßen auf der Promenade.
Ein Picknick mit Erdbeeren folgte– um es dem Pfarrer im Kar aus der Klassenlektüre „Kalkstein“ gleichzutun. Neben Muffins und selbst mitgebrachter Stärkung sorgten Stifters Texte für das geistige Wohl: Naturbeschreibungen aus „Der Hochwald“, Erziehungsweisheiten aus „Der Nachsommer“ und ein Einblick in die Psyche eines Hypochonders mit Messie-Syndrom, der durch ein „Erdbeer-Mädchen“ Heilung findet („Der Waldsteig“), gaben einen Einblick in Stifters Themen und Stil.
LAS (Text/Fotos)

Wanderausstellung: „EUROPA # WASISTJETZT“

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Vom 12. März bis zum 19. März 2015 präsentierten die Geographielehrer des Abendgymnasiums die Ausstellung „EUROPA #WASISTJETZT“.

Optisch ansprechende Roll-ups gaben einen aktuellen Überblick über die EU. Es wurden dabei Fragen gestellt wie beispielsweise nach den Grenzen der Europäischen Union, nach den aufgrund der anhaltenden Krise entstandenen Herausforderungen oder nach der Zukunft der EU.

Im Begleitfolder wurden die Themen der Ausstellung vertiefend behandelt, nützliche Kontakte genannt sowie Verweise auf Informationen im Internet gegeben.

Eingeladen waren vor allem die Studierenden, die zu diesem Zeitpunkt eines der vier gegenwärtig angebotenen Geographie-Module besuchen, aber natürlich auch alle anderen Interessierten.

Denn neue Fakten waren vermutlich für jeden dabei: Denn – wussten Sie bisher, dass in der Republik Kosovo – einem Nicht-EU-Land – der Euro die Landeswährung ist?

KRA (Text)

Le Petit Prince au théâtre

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Die Studierenden des Maturamoduls (F6) waren am 12.3. im Rahmen des Französischunterrichts im französischen Theater in den Kammerspielen.

 La Compagnie TNT théâtre brachte Le Petit Prince nach einem Originaltext von Antoine de Saint-Exupéry zur Aufführung: Ein voller Erfolg ! Es hat uns allen sehr gut gefallen und wir waren begeistert. Sicher ein kultureller Höhepunkt in diesem Semester! Un grand merci aux acteurs très engagés! HEU (Text)

Herzlichen Glückwunsch zur Matura!

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Wir gratulieren allen Studierenden, die im Wintertermin (Februar 2015) die Matura erfolgreich bestanden haben und wünschen alles Gute für die weiteren Pläne und Wege! Das Lehrerteam des Abendgymnasiums.

Fotos: HAI

Info-Abend am 23. Jänner 2015

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Von 19-21 Uhr wurde Interessenten die Möglichkeit geboten, sich über die Matura am Abend schlau zu machen.

Bildungsberaterin Mag. Vera Hausleitner und Direktorin Mag. Andrea Etzlstorfer stellten die Schule vor. Bei Kaffee und köstlichen Kuchen aus Lehrerhand wurden Gespräche über die weitere schulische Laufbahn geführt. Ein gemütlicher, informativer Abend. 

Wer im Wintersemester 2015 einsteigen möchte, sei herzlich zur Nacht der offenen Tür in der letzten Schulwoche (7. Juli 2015 ab 18 Uhr) eingeladen.

 

Weihnachten 2014

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Die heurige Weihnachtsfeier stand unter dem Motto: ein Fest ‒ vielfältig gefeiert. Eindrucksvoll wurde diese Vielfalt erfahrbar, als elf Personen die Berichte von der Geburt Jesu aus der Bibel oder dem Koran in ihren Muttersprachen vorlasen.

 Wir hörten den vertrauten Text auf Bulgarisch, Rumänisch, Englisch, Russisch, Bosnisch, Türkisch, Französisch, Albanisch, Arabisch und der „Muttersprache“ der Bibel, Altgriechisch. 
Auch das Weihnachtslied O Tannenbaum wurde in verschiedenen Sprachen gesungen und der Text „Überraschung“ von Max Frisch vorgetragen. Kindheitserinnerungen an Weihnachten, auch etwas, das alle Menschen in Europa gemeinsam haben, erheiterten und stimmten nachdenklich. (SHW;Fotos:HAI)

The Turn of The Screw im Linzer Musiktheater

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Im Wintersemester 2014 besuchten Studierende im Rahmen des Musikunterrichts die Oper „The Turn of The Screw“ von Benjamin Britten.

Die Abendgymnasiasten stellten sich tapfer dieser  Literaturoper des 20. Jahrhunderts. Der Oper liegt die gleichnamige Erzählung von Henry James zugrunde. Das musikalische Grundthema von „The Turn of the Screw“ umfasst die zwölf Töne der chromatischen Skala, allerdings ohne zwölftonale Option im Sinne Schönbergs. Die 16 Szenen von Brittens 1954 uraufgeführter Kammeroper machen die Zweideutigkeit zum System. Auf das zwölftönige Anfangsthema folgt für jede Szene eine Variation, gepaart mit fünfzehn Zwischenspielen. Die sehr guten  Darbietungen der Musiker und Sänger  beeindruckten die Gruppe sehr. Dafür nahm sie auch die ernsten Inhalte der Oper in Kauf. In der Black Box des neuen Musiktheaters konnten das Künstlerensemble und die Musiker beim Musizieren aus nächster Nähe beobachtet werden. Ein packendes und beeindruckendes Erlebnis für alle. KRA (Text/Fotos) 

Salzburg-Exkursion 2014

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Auf die Spuren von Georg Trakl, Stefan Zweig und Wolf Haas begab sich die 7C.

Herr und Frau Salletmaier, Frau Brandstetter, Herr Bammer, Frau Pühringer und Frau Pall wollten es genau wissen: Wo lässt Wolf Haas in „Silentium“ seine Opfer vom Mönchsberg in die Tiefe stürzen? Wo hat Georg Trakl sich sein Opium besorgt? 
Anhand von Texten der drei Autoren eroberten wir uns die Stadt – diesmal bei strahlendem Sonnenschein! LAS (Text/Fotos)

Unterricht außerhalb der Klasse

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Fünf Studierende der 7C nahmen im Rahmen des Deutschunterrichts das Angebot wahr, das Thema „Kaffeehausliteratur“ vor Ort, also im Kaffeehaus, zu erarbeiten.

Die K&K-Bäckerei Rath bot sich dafür an, der Bäckermeister persönlich erklärte sein Marketingkonzept und schließlich wurde bei Kaffee und Kuchen noch ein passender Text verfasst – eine impressionistische Studie in Anlehnung an Peter Altenberg. TeilnehmerInnen: Thomas Christl, Konstantin Bammer, Petra Netzer, Melanie Pühringer, Marianne Salletmaier mit Marion Lasinger.

Salzburg-Exkursion 2014

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Auf die Spuren von Georg Trakl, Stefan Zweig und Wolf Haas begab sich die 7C.

Herr und Frau Salletmaier, Frau Brandstetter, Herr Bammer, Frau Pühringer und Frau Pall wollten es genau wissen: Wo lässt Wolf Haas in „Silentium“ seine Opfer vom Mönchsberg in die Tiefe stürzen? Wo hat Georg Trakl sich sein Opium besorgt? 
Anhand von Texten der drei Autoren eroberten wir uns die Stadt – diesmal bei strahlendem Sonnenschein! LAS

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Unterricht außerhalb der Klasse

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Fünf Studierende der 7C nahmen im Rahmen des Deutschunterrichts das Angebot wahr, das Thema „Kaffeehausliteratur“ vor Ort, also im Kaffeehaus, zu erarbeiten.

Die K&K-Bäckerei Rath bot sich dafür an, der Bäckermeister persönlich erklärte sein Marketingkonzept und schließlich wurde bei Kaffee und Kuchen noch ein passender Text verfasst – eine impressionistische Studie in Anlehnung an Peter Altenberg. TeilnehmerInnen: Thomas Christl, Konstantin Bammer, Petra Netzer, Melanie Pühringer, Marianne Salletmaier mit Marion Lasinger.

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Nacht der offenen Tür 2014

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Am 1. Juli 2014 fand zum ersten Mal unsere „Nacht der offenen Tür“ statt.

Am 1. Juli 2014 fand zum ersten Mal unsere „Nacht der offenen Tür“ statt. Interessenten wurden im Festsaal empfangen. Studierende führten die Gäste fachkundig durch das Schulgebäude und zu den Info-Räumen, wo in entspannter Atmosphäre reger Austausch über die Bildungsmöglichkeiten am Abendgymnasium erfolgte. Bildnerische Erziehung und Musik präsentierten sich fächerübergreifend im Musiksaal, die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik, Mathematik) standen im Physik-Saal Rede und Antwort, die Sprachen (Englisch, Französisch und Latein) belebten ein Klassenzimmer mit „Café“ und „Tea-House“. Die Geisteswissenschaften (Deutsch, Geschichte, Philosophie und Psychologie, Ethik und Religion sowie Geografie) waren in den Tiefen der Bibliothek anzutreffen – hier wurde meditiert und Wissen getestet. Der Absolventenverband, Studierende und Lehrende sorgten an diesem Abend für das leibliche Wohl.
Allen Helferinnen und Helfen ein großes Dankeschön – der Abend wurde gut angenommen und wird ab jetzt regelmäßig stattfinden.

Weihnachtsfeier (20.12.2013)

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Am Freitag, den 20. Dezember, fand unter dem Motto „Zünd ein Licht an“ die traditionelle Weihnachtsfeier unserer Schule statt. Es wurde über die Bedeutung des Lichtes reflektiert und mit dem Entzünden von Teelichtern die Kraft des Lichtes in der Dunkelheit für alle unmittelbar erfahrbar gemacht. An den Verein „Licht für die Welt“ konnten € 305 an Spenden überwiesen werden. Damit können Menschen in den ärmsten Ländern der Erde an den Augen operiert und damit von ihrer Blindheit geheilt werden. Festlich umrahmt wurde die Feier vom neu gegründeten Schulchor und Frau Professor Susanna Kral am Klavier. Pfarrer Richard Schreiber erklärte auf humorvolle Weise, was es für uns heißt, „ Licht für die Welt“ zu sein. Nach den abschließenden Worten der Frau Direktor hat uns die Studierendenvertretung in bewährter Weise mit Punsch, Salzstangerl und Keksen verwöhnt. So ist die Feier noch in guter Gemeinschaft ausgeklungen.
AbsolventInnen, Lehrkräfte und Studierende nutzten die Gelegenheit, in stimmungsvoller Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.
SHW (Text)

Salzburg-Exkursion (9.11.2013)

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Am Tag des Gymnasiums präsentieren die Gymnasien in ganz Österreich ihre Schulform, um auf die Attraktivität dieser Ausbildungsform aufmerksam zu machen. Die 7C begab sich anlässlich dieses Events am 9. 11. 2013 auf eine literarische Spurensuche nach Salzburg. In Salzburg kann man alles, was man an literarischem Wissen erworben hat, Revue passieren lassen:
– Barock: das barocke Heckentheater im Mirabellgarten
– Mittelalter: Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ als Beispiel für mittelalterliches Theater auf dem Domplatz
– Expressionismus: Georg Trakl mit seinen Gedichten, die über die Stadt verstreut auf Marmortafeln zu entdecken sind
– Exilliteratur: das Stefan-Zweig-Center, das über den Jahrhundertwende-Autor und Exilschriftsteller informiert
Geführt haben die Reisegruppe auch Zitate von anderen Autoren, zum Beispiel Wolf Haas, der in seinem Krimi „Silentium!“ den Salzburgbesuchern den Festspielbetrieb auf kriminalistische Art und Weise näher bringt. Auch die Studierenden des Abendgyms begaben sich „auf einen Sprung’ auf den Mönchsberg, allerdings ohne in der Felsenreitschule zu landen… Den äußert negativen Eindruck, den Salzburg in seinem autobiographischen Text „Die Ursache“ auf Thomas Bernhard gemacht hat, die „kalte und tödliche Atmosphäre“ auf dem „tödlichen Todesboden“ war bei diesem Ausflug (wie erwartet) nicht zu spüren, nicht einmal am Friedhof von St. Peter oder dem Sebastianfriedhof, wo Paracelsus, der Vorreiter der modernen Medizin, begraben ist. Einen gemütlichen Ausklang fand die Literaturtour im Café Bazar, wo zum Abschluss noch kontrolliert wurde, ob es dort tatsächlich eine gläserne Schwingtür gibt, die der kurzsichtigen Miranda in Ingeborg Bachmanns Erzählung „Ihr glücklichen Augen“ zum Verhängnis wird. Solche Kulturausflüge tragen dazu bei, einen Ort mit anderen Augen zu betrachten. Die Holzmeister-Stiege im Toscanini-Hof, die auf den Mönchsberg führt, zu betreten, ist architektonisch interessant; dies mit den kritischen Worten aus Peter Handkes „Der Chinese des Schmerzes“ im Ohr zu tun, verleiht dem Ort eine zusätzliche Dimension.
Und natürlich tragen Schulausflüge dazu bei, einander kennen zu lernen und Schulisches wie Privates auszutauschen. Trotz Regen und Nebel haben wir einen gelungenen Tag zusammen verbracht.

LAS (Text/Fotos)

Thomas-Bernhard-Exkursion (19.9.2013)

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Studierende der 4C und 5C begaben sich zur dritten Auflage der „Thomas-Bernhard-Exkursion“. Mit dabei auch der Obmann des Absolventenverbands, Ercan Sen. Schloss Wolfsegg, der Ort, an dem „Auslöschung“ spielt, der Traunfall, der Schauplatz von „Watten“ und der Gasthof Asamer, Schauplatz von „Ja“ waren die Ziele. Den Höhepunkt der Reise stellte Bernhards Bauernhof in Ohlsdorf dar.

(LAS)

Schulfest (5.7.2013)

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Schulfest am Freitag, 05.07.2013
Am 5. 7. 2013 war es wieder so weit, unser Schulfest fand im Innenhof unseres Schulgebäudes statt. Nach der Zeugnisvergabe begann um 20 Uhr der wohlverdiente Ausklang eines stressigen Schuljahres.Wie jedes Jahr lockten Leckereien vom Grill und das gemütliche Beisammensein viele unserer Studierenden und Lehrkräfte an, um sich ein letztes Mal vor den großen Ferien auszutauschen und Spaß zu haben.Dieses Jahr spielte zum ersten Mal eine Liveband ‒ „The Truck Wash“. Die Jungs rockten zwei Stunden und alle waren begeistert.Unser Kuchenbuffet übertraf sich, dank unserer fleißigen Bäckerinnen, mit ganzen 13 Sorten selbst.Das Wetter sorgte zwar wie jedes Jahr für leichtes Kopfzerbrechen, doch im Großen und Ganzen blieb es stabil und das Fest konnte bis halb eins ohne weiteres genossen werden. Dank der vielen tatkräftigen HelferInnen war es ein rundum gelungener Abend und wir hoffen, alle haben sich amüsiert!Auf alle Fälle war es ein guter Start in die Ferien.Danke an alle Mitwirkenden und wunderschöne, erholsame 9 Wochen euch allen! (Marlen Jaud, 7C)

Kulturausflug (3.7.2013)

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Gelungener Kulturausflug
Der Kulturausflug unserer Schule wurde wieder begeistert auf- und angenommen. Am Mittwoch, 3. Juli 2013, machten sich 44 Personen, angeführt von Frau Professorin Maria-Luise Walser, die alles vorbildlich organisiert hatte, auf in Richtung Mariendom.Dort teilte sich die Gruppe in die Himmelsstürmenden und die Bodentruppe. Letztere besichtigte unter der kundigen Leitung von Stefan Lasinger die Dombauhütte und erfuhr viel Interessantes aus der Baugeschichte. Die Himmelsstürmenden erklommen wacker die fast 400 Stufen im Turm des Domes bis zur Türmerstube, die jetzt als EremitInnenklause genutzt wird. Wir sahen die sonst nicht zugängliche Nordrosette (der Dom ist nicht „geostet“) und hörten auch die Glocken zum „Siebenuhrläuten“ aus nächster Nähe. Die Aussicht vom Turm mit der sich anbahnenden Gewitterstimmung war beeindruckend.Da das Gewitter sich anschließend entlud, musste die Führung durch den Höhenrausch abgesagt werden, was den gemütlichen Abschluss des Ausfluges beim Bären angenehm verlängert hat. Weiter so, im nächsten Jahr, war der Tenor der Meinungen über diesen gelungenen Abend. (SHW)

Besuch der Linzer Synagoge (23.4.2013)

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23 Personen aus dem Religions- und Ethikunterricht sowie vier ProfessorInnen besuchten am Dienstag, 23. April 2013, die Linzer Synagoge in der Bethlehemstraße. Frau Dr. Charlotte Hermann, die neu gewählte Präsidentin der Linzer jüdischen Kultusgemeinde, erklärte die Synagoge als Gebetsraum der jüdischen Gemeinde. Anschließend beantwortete sie Fragen zum jüdischen Leben in der modernen Gesellschaft, zum Staat Israel und zur Situation der jüdischen Gemeinde in Linz. Das Ziel der Exkursion, nicht immer nur über das Judentum zu reden, sondern Vorurteile und Unwissenheit durch direkten Kontakt abzubauen, wurde erreicht. (SHW)